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KurztripOpatija: Etwas Kaiserzeit-Flair gefällig?

Ostern im Regen daheim? Muss nicht sein. In Opatija kann man sich einen Vorgeschmack auf den Sommer holen.

Das Mädchen mit der Möwe vor Opatija
Das Mädchen mit der Möwe vor Opatija © FOTOLIA
 

Sauna mit Sisi-Aufguss, zelebriert von einer charmanten jungen Dame mit der adäquaten Sterne-Frisur und einem riesigen Fächer, der die heiße Luft aufwirbelt - auch das gibt es in Opatija. Im Adria-Relax-Resort Miramar hat man Geschichte lebendig erhalten und mit Komfort für höchste Ansprüche verbunden.

Auch dort spürt man das Flair vergangener Zeit, das in Opatija noch heute an gestern erinnert, als der Kurort Abbazia das mondänste k. u. k. Seebad war, wo der berühmte Arzt Theodor Billroth Herz- und Lungenkrankheiten heilte. Er empfahl das belebende Spazieren am Lungomare, der zwölf Kilometer langen Promenade, die heute wieder Kaiser-Franz-Josef-Weg heißt und sich die Klippen entlang vom romantischen Künstlerdorf Volosko über Opatija bis nach Lovran schlängelt. Auch in diesem lebendigen Fischerstädtchen wurden noble Residenzen der Jahrhundertwende wieder aufgefrischt.

Kroatien: Opatija

Kvarner Bucht

Opatija ist ein Seebad an der Kvarner-Bucht bzw. auf der Halbinsel Istrien, im Nordwesten Kroatiens und gilt als einer der ältesten Fremdenverkehrsorte des Landes. Der Ort liegt am Fuß des Učka-Gebirgsmassivs ist von einer üppigen subtropischen Vegetation umgeben.

FOTOLIA

Opatija

Das Mädchen mit der Möwe. Die Statue wurde 1956 am Lungomare von Opatija aufgestellt. Vorher thronte dort die Madonna del Mare aus Monarchiezeite. 

FOTOLIA

k. u. k. Seebad

In der Stadt spürt man das Flair vergangener Zeit, das in Opatija noch heute an gestern erinnert, als der Kurort Abbazia das mondänste k. u. k. Seebad war.

KK

Der Lungomare, die zwölf Kilometer langen Promenade, die heute wieder Kaiser-Franz-Josef-Weg heißt, schlängelt sich die Klippen entlang vom romantischen Künstlerdorf Volosko (Bild) über Opatija bis nach Lovran. Auch in diesem lebendigen Fischerstädtchen wurden noble Residenzen der Jahrhundertwende wieder aufgefrischt.

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Parkvilla Angiolina

Angiolina hieß die im vierten Kindbett verstorbene junge Frau des Kaufmannes Iginio Scarpa, der die Villa nach ihr benannte.

 

KK

Parkvilla Angiolina

Im Park wurde die Kamelie heimisch, die bis heute Touristen erfreut.

KK

Adria-Relax-Resort Miramar

Neptun war Namenspate der Villa, die nach dem Vorbild von Schloss Miramare in Triest gebaut wurde. Heute ist daraus das Resort Miramar geworden.

LAIF (Frank Heuer/laif)

Adria-Relax-Resort Miramar

Mozart des Gaumens: So wird Küchenchef Arthur Berger genannt, der das Speisen im Miramar nicht nur auf den Meerterrassen zum Erlebnis macht.

 

KK

Rijeka

Nach Rijeka sind es von Opatija aus nur 18 Kilometer: Die ehemalige Industriestadt mit Werft lockt heute mit schönen Palazzi, Kaffeehäusern und hippen Bars und Clubs, wo sich nicht nur die Jugend trifft.

 

FOTOLIA

Auch den Fischmarkt von Rijeka sollte man sich nicht entgehen lassen.

KK
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Aus den Ruinen der historischen Villa Neptun, die 1890 von einem Burgenländer nach Plänen des Architekten Adolf Tilly erbaut wurde, schuf der österreichische Hotelier Wilfried Holleis, der als Kind mit seinem Opa an der alten Villa vorbeispazierte, das Adria-Relax-Resort Miramar mit Gästevillen und Wellness-Schlössl, ohne den ursprünglichen Stil zu verleugnen.

Im herrlichen Gartenpark kann man auch die Pflanze bewundern, die im 18. Jahrhundert aus dem fernen Japan und China in Europa eintraf und dort einen regelrechten „Hype“ auslöste: die Kamelie, Wahrzeichen Opatijas, der der österreichische Künstler Hans Muhr mit dem Kamelienbrunnen ein Denkmal gesetzt hat.

Die teure, exotische Strauchblume gelangte aus den Gewächshäusern des sächsischen „Botanikerkönigs“ Friedrich August nach Opatija, wo sie die Gäste zu Begeisterungsstürmen hinriss, weil sie dort unter freiem Himmel und schon im Winter blühte. Ihre „Wiege“, die Parkvilla Angiolina an der Promenade, ist auch vom Boot aus zu bewundern.

REISE-TIPPS

Tanzfreuden im Herbst. Das Resort Miramar veranstaltet Kurse mit Andy und Kelly Kainz oder Roswitha Wieland. Auch auf dem Programm: Yoga oder Trüffelsuche. www.hotel-miramar.info
Buchtipps: „Opatija-Riviera - Eine Genussreise mit Arthur Berger“; „Die Kamelien von Opatija“, Jan-Bernd Urban.
Hotspots in Rijeka: Café „Filodrammatica“ mit Bibliothek; „Boonker“ am Hafen: Restaurant in umgebautem Bunker. www.croatia.hr

Etwa bei einer Fahrt mit „Tornado Blue“, dem ehemaligen Lastschiff-Segler, den Reiseleiterin Liliana Valenci´c und Skipper Roni zum gemütlichen Ausflugsschiff adaptiert haben. Dort wird der Tisch wie beim Sonntagsmahl der einheimischen Fischerfamilien gedeckt. Die Zutaten stammen aus eigenem Anbau, der Fisch aus den Netzen von Lilianas Vater oder er wurde mit den Gästen am Fischmarkt von Rijeka gekauft.

Anreise

Die Anreise ist mit den Fernbussen von Flixbus. Natürlich auch mit dem Zug.

Wanderfreunde freuen sich im Ucka-Gebirge an der großen Vielfalt an Flora und Fauna. An diesem Schnittpunkt der europäischen Ökosysteme gehen die Alpen in die Dinariden über.

Vom Gipfel der Ucka bietet sich ein unvergleichlicher Ausblick auf die Opatija-Riviera, die ihre abendliche Frische den Fallwinden von den üppig bewaldeten Hängen der Ucka verdankt. Gegen frische Abendkühle gibt es hier ein wirksames Rezept: den Sisi-Aufguss mit dem Fächer.

 

Kommentare (3)

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CuiBono
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Hoffentlich bezahlte Werbeeinschaltung

Anders wäre das nicht zu erklären.
Jeden Frühling wieder grüßt das Opatija-Murmeltier.

Aus mehrjähriger einschlägiger Erfahrung kann ich eins sagen:
Das Miramar hat seine besten Zeiten schon längst hinter sich.
Der Lungomare ist nach wie vor eine von Hundedreck versaute schlecht beleuchtete Stolperstrecke
und die Opatija-und-Umgebung Gastronomie mehr als verbesserungswürdig.

MICH und die Meinen sehen die dort so schnell nicht wieder.

uprlic
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Unerklärliche Negativmeldung

Komme gerade von einem Miramar-Aufenthalt zurück - fand die Gastronomie 5-Hauben-wertig, geschmacklich und optisch einfach perfekt. Das Personal ist ausgesprochen freundlich, spricht perfekt Deutsch, das Ambiente wunderbar. Ich und die Meinen fahren dorthin, sooft wir können!

der alte M.
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Gott sei Dank,

Dann bleibt mehr Platz für alle anderen.