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Coronavirus Schwimmende Inseln für mehr Platz auf Italiens Stränden

Betreiber von Badeanstalten werden in der Coronakrise kreativ, um die Sommersaison zu retten.

© Sergey Novikov/stock.adobe.com (Photographer:Sergey Novikov (Ser)
 

Um die von der Coronavirus-Krise gefährdete Sommersaison zu retten, suchen die Betreiber von Badeanstalten in Italien nach kreativen Lösungen für die Einhaltung der Abstandregeln. So hat ein Konsortium von Badeanstalt-Betreibern auf der süditalienischen Insel Ischia schwimmende Plattformen vor dem Strand entwickelt, auf denen bis zu zwei Liegen Platz haben.

Die "schwimmenden Inseln" werden durch ein Blätterdach von der Sonne geschützt und können am Meeresboden verankert und zum Ende des Sommers wieder entfernt werden. Ein System mit Taxibooten soll Touristen zu den Plattformen bringen. Damit würde die Zahl der Personen erhöht, die trotz Distanzierungsmaßnahmen die Strände genießen können.

Top 10: Diese einsamen Inseln sind Isolation in ihrer schönsten Art

Die Kokosinseln sind ein Außengebiet Australiens, das etwa auf halbem Weg zwischen Down Under und Sri Lanka im Indischen Ozean liegt. Die Gruppe besteht aus insgesamt 27 Inseln, von denen nur zwei bewohnt sind.

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Tristan da Cunha gilt als die abgelegenste bewohnte Insel der Welt. Sie liegt im Atlantik und umfasst insgesamt sechs Eilande. Nur 270 Menschen leben auf der Hauptinsel Tristan da Cunha im einzigen Ort namens Edinburgh of the Seven Seas.

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Etwa auf halber Strecke zwischen dem Nordkap und Spitzbergen versteckt sich die Bäreninsel (norwegisch Bjørnøya) in der Barentssee. Gerade einmal neun Einwohner haben sich dorthin verirrt, die sich ihre raue Heimat mit Polarfüchsen, Vögeln und Eisbären teilen.

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Jeder kennt sie, kaum jemand ist dort gewesen. Die Osterinsel gehört politisch zu Chile, geografisch zu Polynesien und ist berühmt für ihre Steinskulpturen – die Moai. Rapa Nui war nie mit kontinentaler Landmasse verbunden und ist eine der artenärmsten Inseln des Südpazifik.

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Im Pazifik findet man das britische Überseegebiet der Pitcairninseln, dessen Einwohner überwiegend Nachfahren der Meuterer des Schiffs Bounty und deren polynesischer Frauen sind.

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Sogar für die Maßstäbe der Salomonen ist Tetepare eine einsame Insel. Sie ist die größte, unbewohnte im südpazifischen Raum und soll das im Hinblick auf ihre einzigartige Ökologie auch bleiben.

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Entlegen ist die kroatische Insel Jabuka, die westlich von Vis in der Adria liegt eigentlich nicht. Aber man macht aus verschiedenen Gründen einen Bogen darum: Erstens kann man sie wegen ihrer Kegelform kaum betreten, zweitens enthält ihr Gestein viel Magnetit und setzt Kompasse außer Kraft. Gängige Seerouten machen deshalb einen Bogen um Jabuka.

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Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln liegen im Atlantik, nur mehr 3677 Kilometer vom Südpol entfernt. Dort herrscht Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II. vorwiegend über Königspinguine, deren wichtigsten Brutgebiet die Inseln sind.

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Die norwegische Vulkaninsel Jan Mayen fröstelt zwischen Island und Grönland im Nordmeer. Sie hat keine permanenten Bewohner, Forscher haben aber dort ihre Zelte aufgeschlagen. Touristen kommen nur ein paar Mal im Jahr vorbei - auf Expeditionskreuzfahrten.

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Schon Napoleon hat im Exil am eigenen Leib erfahren müssen - St. Helena ist ganz schön weit weg. Die abgeschiedene Lage der Vulkaninsel im Südatlantik sorgt für eine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt. Mehr als 400 endemische Arten wurden im britischen Überseegebiet bereits entdeckt.

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Italien, das sehnsüchtig auf die ab dem 4. Mai erwartete Auflockerung der Ausgangssperre wartet, rechnet mit einem schwierigen Sommer für Badetouristen. Nur eine eingeschränkte Zahl von Urlaubern kann an die Strände gelassen werden, da zwischen den Sonnenschirmen bestimmte Abstände eingehalten werden müssen. Polizisten werden an den Küsten patrouillieren, Drohnen sollen die Lage aus der Luft überwachen.

Die Gemeinden an der renommierten Amalfi-Küste haben bereits eine App für die Buchung von Strandbesuchen entwickelt. Auch auf freien Stränden ohne Badeanstalten soll der Zugang streng geregelt werden. In der Badeortschaft Santa Marina in der süditalienischen Region Kampanien werden bereits Sonnenschirme mit einer Mindestdistanz von fünf Metern aufgestellt. Beim Zugang zum Strand müssen die Besucher einen Ausweis vorzeigen, ihre Temperatur soll gemessen werden.

Auch Urlauber, die mit dem Wohnmobil verreisen, müssen sich in Italien künftig an strenge Regeln halten. Der Verband Assocamping, der Betreiber von Campingplätzen vereint, rüstet sich für die Sommerzeit. Wohnmobile und Zelte sollen jeweils auf einer eigenen Fläche zwischen 65 und 120 Quadratmetern aufgestellt werden. Mit strengen Desinfizierungsmaßnahmen soll höchste Hygiene garantiert werden.

Kommentare (2)

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compositore
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Und wie

soll das dann mit der Hygiene funktionieren?
Ist groß die Not, brauchst ein Boot,
die Not ist klein, pink.....st halt ins Wasser rein!
;-)

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scionescio
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@compositore: ich bin mir sicher, dass dieses Problem vernachlässigbar ist - das Meer verdünnt da ausreichend ...

... interessanter ist sicher, wie es mit der Seekrankheit aussieht, wenn es ein etwas Wellengang gibt;-)

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