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Top 10 10 Dinge, die man in Georgien gesehen haben muss

Kleiner als Österreich, sind sich in Georgien doch Gebirge, Meer und Wüste ausgegangen. Ein Land so hochkomprimiert wie seine Gastfreundschaft und seine Geschichte.

Ureki. Auf dem Weg nach Batumi, der zweitgrößten Stadt
Georgiens, lohnt sich ein Halt an der Küste des Schwarzen Meers in Ureki. Der schwarze Sand in dem beliebten Seekurort ist eisenhaltig und magnetisch und soll bei Rheuma und anderen Gelenkbeschwerden helfen. Außerdem werden dem Sand magische Kräfte nachgesagt. Aber auch wenn’s nicht gegen das eine oder anderen Zipperlein hilft – das Selbsteingraben im dunklen Magnetitsand macht Spaß und kostet nichts.

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Wardsia. In der Höhlenstadt Wardsia im Kleinen Kaukasus taucht man tief in die georgische Geschichte und die Mythen rund um Königin Tamara ein. Ihr Vater Giorgi III. und sie ließen die Stadt mit ihren vielen Etagen im 12. Jahrhundert als Grenzbefestigung in eine rund 500 Meter hohe Wand des Bergs Eruscheti hineinbauen. Besonders beeindruckend ist das ausgeklügelte Tunnel-, Wasser- und Belüftungssystem der Höhlenstadt. Sehenswert: Letzteres lässt Schneeflocken im Winter nach oben entlang des Berges schneien. Eine Handvoll Mönche lebt heute wieder in Wardsia, sie fungieren als Fremdenführer – und genießen den besten Blick über das Tal.

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Katskhi-Säule. Das winzige Kloster Katskhi thront auf einer 40 Meter hohen Felsensäule. Heute wird es von nur einem einzigen Mönch bewohnt, der über eine Metallleiter in das Häuschen hinaufsteigen kann. Als Tourist geht das nur im Rahmen einer Tour, die Gegend in der Kolchischen Tiefebene lädt aber auch so zum Wandern ein.

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Dawit Garedscha. Das älteste Kloster Georgiens ist Dawit Garedscha. Von den ehemals 13 ist heute nur mehr das Hauptkloster Lavra vollständig erhalten und wird von einer kleinen Gemeinschaft von Ordensbrüdern belebt.

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Oasis Club. Wen es nach Udabno verschlägt, der kommt am Oasis Club nicht vorbei. Die polnischen Betreiber haben sich hier in der Wüste niedergelassen und bieten in familiärer Atmosphäre einfache, aber originelle Cottages zur Übernachtung an. In den Bungalows mit Glasfront und kleiner Terrasse kann man die Ruhe genießen und in der endlosen Weite die Seele baumeln lassen. Abends versammelt sich alles rund ums Lagerfeuer. Nach dem Essen wird der typische Trauben-Vodka Tschatscha getrunken und man tauscht sich mit anderen Reisenden aus.

Oasis Club

Zqaltubo. Wer auf Urban Exploring steht, also das Erkunden von verlassenen Gebäuden, ist in Zqaltubo goldrichtig. Das Iveria Sanatorium ist eines von rund 20 verlassenen Hotels des Kurorts, deren einstiger Glanz sich heute nur mehr erahnen lässt. An den Wänden Graffiti, das Mobiliar aus den einst prunkvollen Räumen längst geplündert. Fenster und Türen gibt es nicht mehr, der Wind pfeift durch das verfallene Gebäude.

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Stalins private Suite. Zqaltubo war der bevorzugte Urlaubsort des Diktators Josef Stalin, der selbst gebürtiger Georgier war. Das ehemalige Sanatorium des Verteidigungsministeriums wurde als einziges Kurhotel teilweise restauriert und ist heute wieder in Betrieb. Wenn man an der Rezeption um den Schlüssel bittet, kann man Stalins private Suite besichtigen, die bis heute unberührt geblieben ist.

Ambra Schuster

Gelati Kloster. Kutaissi ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Etwa zu den benachbarten Klöstern Motsameta und Gelati. Eis gibt es hier zwar keines, dafür einen sagenhaften Ausblick über das umliegende Tal und die sanft abfallenden Ausläufer des Kaukasus.

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Batumi. Ein starker Kontrast zum sowjetischen Erbe ist Batumi. Nur 20 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt, liegt die zweitgrößte Stadt Georgiens am Schwarzen Meer und steht wie kein anderer Ort für das Aufstreben des kleinen Landes. Ein Investitionsboom hat in der Hafenstadt Luxushotels und Casinos aus dem Boden schießen lassen, die den historischen Stadtkern in den Schatten stellen.

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Stamba Hotel. Wer eine Pause von der georgischen Rustikalität braucht, sollte in Tiflis im Stamba Hotel einchecken, wo Beton auf Ziegel und viel Gold trifft. Blickt man in der Eingangshalle nach oben, sieht man das „Dach“, das gleichzeitig der Glasboden des Dachterrassenpools ist. Was früher ein Verlagshaus war, ist heute Hotel, Casino, Buchshop und Concept Store in einem. Wer keines der gefragten Zimmer im neuen Hotspot der Stadt ergattert, isst im Stamba Café abends chic, gut und für europäische Verhältnisse immer noch äußerst günstig.

Stamba Hotel
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