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KreuzfahrtMein Schiff 2: Neues Flaggschiff mit Feinschliff

TUI Cruises hat die neue Mein Schiff 2 auf Tauffahrt geschickt. Die Zeremonie fand in Lissabon statt.

Die neue Mein Schiff 2
Die neue Mein Schiff 2 © Tui Cruises
 

Wenn ein neu gebautes Schiff getauft wird, ist das immer ein besonderes Spektakel. Kürzlich konnte auch TUI Cruises ihr jüngstes Mitglied in der Flotte nach zwei Jahren Bauzeit begrüßen. Die neue Mein Schiff 2 fuhr im Februar von Bremerhaven über La Coruna und Leixoes nach Lissabon, wo ihre große Taufzeremonie stattfand. Taufpatin Carolin Niemczyk wünschte dem Schiff traditionsgemäß „stets eine sichere Heimkehr und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“. Im Anschluss führte die erste große Fahrt des Schiffes weiter nach Cadiz, Lanzarote und schließlich Gran Canaria.

Besonderen Wert wurde diesmal auf das Design gelegt. Insgesamt gaben fünf verschiedene Architekten und Designer dem Neubau seinen besonderen Schliff. Unter anderem konnte man den bekannten deutschen Designer Werner Aisslinger gewinnen. Er gestaltete mit seinem Team unter anderem die „Schaubar“ neu, in welcher man sich nun rund um die Uhr wie auf Kuba fühlt.

Die rund 1100 Mitglieder der Crew kommen übrigens ebenfalls aus allen Ecken der Welt. Kapitän Kjell Holm selbst stammt aus Finnland und ist ein erfahrener Seemann. So ließ er etwa die neue Mein Schiff 2 nach ihrer Taufe in Lissabon während des großen Feuerwerks „tanzen“ und vollführte mit ihr Pirouetten inmitten des Flusses Tejo nahe der bekannten Brücke „25 de Abril“.

Mein Schiff 2

Bauzeit: Zwei Jahre in der finnischen Meyer-Werft Turku.

Maße: 315 Meter lang, 36 Meter breit.

Kabinen: 1447, davon 80 Prozent Balkonkabinen; 38 Suiten.

Besatzung: 1100 Crewmitglieder aus mehr als 40 Nationen.

Verpflegung: 12 Restaurants und Bistros, 15 Bars und Lounges.

Ein anderer wichtiger Mann an Bord kommt aus Österreich – Nicco Mayer. Der 36-jährige Niederösterreicher ist Chefkoch und verantwortlich für die Verpflegung der 2894 Gäste (bei voller Belegung) in den 12 Restaurants und Bistros. Und trotz seiner Liebe zu den kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt muss er bei der Frage nach seiner Lieblingsspeise nicht lange überlegen: „Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat!“

Kommentare (2)

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scionescio
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7
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In Zeiten des Klimaschutzes einen Jubelartikel für einen gigantischen Umweltverschmutzer zu schreiben, finde ich mehr als unangebracht!

Außer der Geldgier der Eigner gibt es keinen Grund, weiter Antriebe mit Schweröl zu bauen!

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marluk40
0
3
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Beipflichtung

Diesem Kommentar kann ich voll beipflichten und dieses Ungetüm nur als Umweltbombe bezeichnen !

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