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ItalienLignano ist Strand und viel mehr

Lignano Sabbiadoro hat viel mehr zu bieten als den feinen Sandstrand und den Corso: sehr gute Restaurants und erstaunlich viel unberührte Natur.

Spiaggia di Lignano Sabbiadoro
Spiaggia di Lignano Sabbiadoro © (c) Roberto Zocchi - stock.adobe.com
 

Lignano Sabbiadoro. Schon der Name verhieß das Paradies. Es schmeckte nach Schokoladeneis, das über die Finger troff, es roch nach frittierten Fischen, die man mit Schwanz und Augen vertilgte, es klang nach dem markerschütternden „Coocooo beellooo“ des Strandverkäufers und fühlte sich an wie der wolkengleiche Sand, an dem man sich die Fußsohlen verbrannte. Und dann gab es noch diese zauberhaften Holzsandalen mit kleinen Absätzen - das Nonplusultra für eine Fünfjährige. Diese ersten Stöckelschuhe in Größe 28 bildeten ungelogen die Basis für einen lebenslangen Schuhtick.

 

 

Italien: Lignano Sabbiadoro

Für Strandurlauber

Lignano aus der Luft: Der kilometerlange Goldstrand in der Lagune macht auch von oben eine gute Figur. Der Ort besteht aus drei Teilen: Sabbiadoro (im Nordosten, namensgebend für den gesamten Ort), Pineta und Riviera (an der Mündung des Tagliamento).

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Für Strandurlauber

Mit fast teutonischer Genauigkeit werden Stühle und Schirme aufgereiht. Die Wasserqualität ist top und der feine Sand perfekt gepflegt.

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Für Strandurlauber

An dem acht Kilometer langen Strand aus feinstem Sand sind mehr als 40 Strandbäder zu finden: Sandburgenbauen ist noch immer ein Vergnügen für die ganze Familie.

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Für Hundeliebhaber

Lignano hat heute einen mit allem Komfort ausgestatteten "Doggy-Beach". Dafür bürgt das Personal. Dort dürfen die Vierbeiner nicht nur an den Strand, sondern auch im Meer baden.

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Beim Bummeln

Fischerboote im Hafen von Lignano sind selten
geworden. Heute dominieren statt der Arbeitsgeräte noble Jachten. Lignano verfügt über das größte Angebot an Liegeplätzen für Sportbootfahrer an der Adria.

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Für Feinschmecker

Fangfrisch auf den Teller: Im Restaurant „Al Faro“ gibt es alle Schätze, die Gott dem Meer geschenkt hat.

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Zum Shoppen

Spielsachen, Hüte, Badezeug und viel Tand findet man überall in Lignano, aber auch noble Boutiquen.

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Für Naturliebhaber

Und da ist noch die andere Seite von Lignano, die der Badeort in seiner Lagune zeigt: die unentdeckte, romantische, mit dschungelartiger Natur.

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Für Naturliebhaber

Die Lagune von Marano nördlich der Halbinsel eine reichhaltige Fauna und Flora: Die schilfgedeckten Casoni ohne Kamin vermitteln einen Eindruck vom einst harten Leben der Lagunen-Fischer.

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Für Radfahrer

Mit dem Rad rund um die Lagune von Lignano mit
wunderbaren, ganz neuen Aussichtspunkten.

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Es gehörte zu den Höhepunkten des Jahres, wenn wir um vier Uhr früh aufbrachen und nach sieben Stunden Fahrt in Lignano eintrafen. Nach einem wunderbaren Tag am Strand ging es mit hummerroter Haut, Unmengen an Pasta im Bauch und einem neuen Paar Stöckelschuhen wieder nach Hause.

Stammgast in Lignano bin ich dennoch nicht geworden, zu verlockend war die Welt. Nach vielen Jahren fand ich jetzt mein Lignano fast wieder. Die Schirme immer noch in Reih und Glied, der Sand wolkengleich und die Hotels mit wenig zeitgemäßen Neuerungen. Mit dem Unterschied, dass Lignano heute einen Katzensprung von drei Stunden entfernt ist, einen mit allem Hundekomfort ausgestatteten „Doggy-Beach“ hat, dass es statt „Wurstel con Crauti“ schicke, wunderbare Restaurants und Osterien mit frischem Meeresgetier gibt und Geschäfte, die man auch in Rom finden würde.

REISE-TIPPS

Acht Kilometer feinster Sandstrand in drei Abschnitten (Sabbiadoro, Pineta, Riviera).
Die blaue Flagge bürgt seit 1990 für beste Wasserqualität, die grüne für Kinderfreundlichkeit.
Sieben Themenparks, ein Golfplatz, Wassersport im Wind Village, Marinas für 5000 Boote.
Kostenloses Animationsprogramm für Sportliche, Miniclubs für Kinder, Doggy-Beach für Hunde und ihre Besitzer.
Megadisco Kursaal ist nur eine von zahlreichen Discos und Bars.
Informationen unter Lignano Sabbiadoro Gestioni, www.lignonosabbbiadoro.it

Diese Reise wurde unterstützt von Lignano Turismo FVG.

 

Und da ist noch die andere Seite: die unentdeckte, romantische, mit dschungelartiger Natur. Man braucht sich nur eines der Räder (auch mit Elektroantrieb) zu schnappen und den Lungomare entlang rund um die Lagune etwa 17 Kilometer zu radeln. Da erlebt man Ausblicke, die man hier nicht vermuten würde. Dichte Tamariskengürtel, Mohnfelder, Pferdekoppeln, Möwen und Kormorane, Lagunenfalken, die irritiert aus dem Schilf auffliegen. Man fährt vorbei an Bausünden der 1960er-Jahre, an Erholungsheimen mit singenden Kindern und durch dichte Pinienwälder von Lignano Pineta und Riviera.

„Salvatore“ ist die andere Option. Der Captain schippert uns mit dem Boot amerikanischer Bauart zur Muschelinsel, einem naturbelassenen Robinson-Eiland, oder gleitet das Naturreservat der Stella empor. Dort wartet Daniele - das Gesicht gemeißelt, wie der Jüngling von Florenz - um die alte Fischereimethode für Touristen zu demonstrieren. Ein Netz (Bilancia) wird in den Fluss gesenkt und beim Herausholen verfangen sich gemischte Fische darin: Süß- und Salzwasserfische, wie Aal und Branzin. Die schilfgedeckten Casoni ohne Kamin vermitteln einen Eindruck vom harten Leben der Lagunen-Fischer. Heute sind sie nur noch zum Anschauen, denn die Fischer von einst frittieren in der Osteria Sardinen oder verkaufen Strandschlapfen am Corso. Leider heutzutage ohne kleine Absätze.

 

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