Ähnlich dünn besiedelt wie das schottische Hochland oder Lappland ist das Bergland Serranía Celtibérica im Nordosten Spaniens. Weniger als acht Personen pro Quadratkilometer leben dort, nicht wenige Dörfer sind verlassen, auch Reisende verirren sich nur selten in die Gegend. Und deshalb ist das von Wind und Wasser geschürfte rote Tal in der Nähe der Stadt Teruel, die wegen ihrer Mudéjar-Architektur zum Welterbe der Unesco zählt, auch nur wenigen bekannt, obwohl es wie eine kleinere Version der weltberühmten Canyons in den Nationalparks im Westen der USA aussieht.