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NachgefragtWie gefährlich ist Plastikspielzeug für Kinder?

Alarmstufe rot im Spielzeugregal: In Plastikspielzeug werden immer wieder Schadstoffe gefunden. Eltern fragen sich zu Recht: Berechtigte Angst oder purer Alarmismus?

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Kids play with educational toys. Children sit on a rug in a play room at home or kindergarten. Toddler boy with toy lorry and baby girl with rings.
Plastik ist nicht gleich Plastik: in manchen Produkten verstecken sich gefährliche Schadstoffe. Deshalb ist beim Kauf von Plastikspielzeug Vorsicht geboten © (c) Oksana Kuzmina - stock.adobe.com
 

Macht Plastik unsere Kinder krank? Laut Global 2000 nennt Rapex, das
Schnellwarnsystem der EU, Schadstoffe in Spielzeug als eines der drängendsten Gesundheitsprobleme. Ein Beispiel? Bunte Spielfiguren aus Weichplastik wurden wegen giftiger Ausdünstungen im Jahr 2018 in
Dänemark vom Markt genommen. Für Eltern bedeutet das vor allem eines: Verunsicherung, die laut Birgit Schiller, Projektleiterin für Chemie und
Kosmetik beim Verein für Konsumenteninformation (VKI), teils sehr berechtigt ist. „Viele Weichmacher haben das Potenzial, Krebs auszulösen oder sich auf den Hormonhaushalt auszuwirken“, so die Expertin.

Da Zusatzstoffe in Plastik nicht fest gebunden sind, entweichen sie mit der Zeit. Vermischt mit Innenraumluft und Hausstaub gelangen die Schadstoffe nicht nur ins Kinderzimmer, sondern über die Atemluft
auch direkt in den Körper.

Studie: Plastik im Körper

Bei sehr vielen Kindern und Jugendlichen hat eine Untersuchung des Umweltbundesamts und des Robert-Koch-Instituts Plastik und Weichmacher im Körper nachgewiesen. Von 25.00 Studienteilnehmern zwischen drei und 17 Jahren wurden dafür Urinproben ausgewertet.

Bedenklich seien die in der Studie entdeckten hohen Werte von Perfluoroktansäure (PFOA). Laut Umweltbundesamt ist der Stoff schädlich für die Fortpflanzung. Außerdem wirkt er lebertoxisch. In Textilien ist er ab kommendem Jahr EU-weit verboten.

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