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Karwochenserie, Teil 2Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen?

Ein Wanderprediger, der sich mit den Ärmsten solidarisierte und der noch dazu aus Galiläa kam, konnte in den Augen der Jerusalemer Gesellschaft nicht der „Retter Israels“ sein.

Wie zur Zeit Jesu: Ein Fischer holt am See Genezareth seine Netze ein	APA/PICTUREDESK
Wie zur Zeit Jesu: Ein Fischer holt am See Genezareth seine Netze ein APA/PICTUREDESK © (c) MENAHEM KAHANA / AFP / picturedesk.com (MENAHEM KAHANA)
 

Die Fische vom See Genezareth, eingelegt im Salz des Toten Meers, galten den Römern als Delikatesse. Sie waren ein Zeichen für den Wohlstand eines Haushalts, denn nur reiche Bürger konnten es sich leisten, sich ihr Festessen aus der östlichsten Provinz des Römischen Reichs in die Hauptstadt liefern zu lassen. Die Fischer am See hatten davon allerdings wenig. Jesus zählte sie mit den Kleinbauern und den Taglöhnern, den Hirten und den Bettlern, den Waisen und den Prostituierten zu den Armen.

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