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Gewährleistung bei Fernseherkauf Kaputtes Neugerät: Hilfe, der Händler verweigert Austausch!

Unserem Leser wurde vom Händler erklärt, er habe das gerade erst gekaufte und leider defekte Fernsehgerät selbst kaputt gemacht. Wie Konsumenten zu ihrem Recht auf Gewährleistung kommen.

© (c) Elnur - stock.adobe.com
 

Unser Leser erwarb in der Vorwoche ein relativ teures Markenfernsehgerät bei einem Elektrofachmarkt in seiner Nähe. Er transportierte es in einer unbeschädigten Verpackung nach Hause, wie er sagt und musste dort gleich beim ersten Einschalten des Geräts feststellen, dass das Display schadhaft war. "Weder Transportschachtel, noch Gerät weisen Spuren eines Sturzes auf", betont der Mann und erzählt, er habe das defekte Gerät unverzüglich zum Fachmarkt zurückgebracht. Dort wurde seine Reklamation allerdings einfach mit der Unterstellung abgetan, es handle sich wohl um einen Transportschaden, den er selbst zu verantworten habe. "Man hat mich mit dem Fernseher einfach wieder fortgeschickt", empört sich der Mann und will wissen, ob das nicht ganz grob gegen die Gewährleistungspflicht des Händlers verstößt. In seiner Not habe er sich auch bereits an den Hersteller selbst gewandt, wo man ihn allerdings wieder an den Händler zurücküberwiesen habe. Und von diesem habe er bei seinem zweiten Reklamationsversuch nur das Angebot bekommen, dass man das defekte Gerät auf Kunden- Kosten ("100 Euro hätte ich zahlen sollen") zur Begutachtung an den Hersteller schicken könnte. "Das kann doch nicht in Ordnung sein", meint der Mann, fragt sich aber: "Wie komme ich zu meinem Recht?"

Kommentare (1)
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tenke
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Kundenservice

ist das, womit stationäre Händler punkten könnten.
Die Realität sieht jedoch vielfach anders aus. Da gibt's bei Amazon & Co mehr Kulanz, Hilfsbereitschaft und freundliches Bemühen.