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Kostenfalle Handy200 Euro Telefonrechnung als „Corona-Folge“

Homeoffice und Ausgangsbeschränkungen sorgen für stundenlange Telefonate in den Haushalten. Unsere Leserin bekam dafür unlängst eine Telefonrechnung von 200 Euro präsentiert. Ein Einzelfall? Was Konsumentenschützer und Netzbetreiber dazu sagen.

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Unsere Leserin hat seit vielen Jahren denselben Telefontarif und führt nur Telefonate innerhalb Österreichs, wie sie sagt. Durch die Coronakrise ist sie, wie der Großteil der österreichischen Bevölkerung, seit Mitte März zu Hause. „Sicher telefoniere ich dadurch viel mehr“, erzählt sie und ist sich auch bewusst, dass sie sich leider keine Gedanken über ihren konkreten Handy-Tarif gemacht hat. „Ich hatte immer die gleich niedrigen Kosten“, sagt sie. Als unlängst eine Rechnung mit einer Forderung von rund rund 200 Euro vom Netzbetreiber kam, war sie geschockt: „Ich habe nur im Inland telefoniert und da kommt gleich so eine Summe zusammen? Sicher hätte ich nachschauen sollen, welchen Vertrag ich überhaupt habe“, sagt sie. Es sei ihr peinlich, dass sie das nicht rechtzeitig getan habe, aber wie ihr werde es wohl auch anderen ergehen, deshalb ihr Anliegen: „Ich möchte andere Menschen davor warnen, in eine ähnliche Falle zu tappen.“

Kommentare (1)
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pietrok5
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Nachschauen

Sicher hätte ich nachschauen sollen, welchen Vertrag ich überhaupt habe - damit ist alles gesagt. Außerdem gibt es bei allen Anbietern die Möglichkeit einer Warnung, wenn Minuten oder Datenvolumen fast verbraucht sind. Das Handy ist nicht die Kostenfalle. Die Dummheit ist es.