Und schwupps: Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Das war jetzt wirklich rasend schnell, oder? Irgendwo habe ich einmal einen Artikel darüber gelesen, warum einem das immer schneller vorkommt, je älter man wird – egal. Es müsste doch eigentlich anders herum sein, weil man alles schon einmal gesehen hat und die einzelnen Ereignisse ja weniger überraschend werden.

Nach den Überraschungen der letzten Jahre könnte uns nach dem Gesetz der Serie aber auch 2023 wieder so einiges blühen. Umso wichtiger ist es selbstverständlich seinen Liebsten zum Jahreswechsel nur das Beste zu wünschen. Und Glück können wir alle wahrlich brauchen.

Glücksschweinchen, Kleeblätter, Pfennigstücke oder Marienkäfer: Glücksbringer-Symbole für Silvester gibt es in Hülle und Fülle. Wenn diese auch noch mit viel Liebe selbst gemacht sind, kann dann eigentlich im kommenden Jahr wirklich nichts schief gehen. Und wenn man sie zudem noch essen kann und sie hervorragend schmecken: umso besser!
Zu wem man mit diesen Anliegen bedenkenlos gehen kann, ist ein Mann namens Dominik Fitz. Mit seiner Lebensgefährtin Melanie Böhme betreibt er in Feldbach das in diesem Jahr modernisierte Stammhaus und ein Caféhaus in der Villa Albrecht in Bad Gleichenberg.

So macht man essbare Glücksschweinchen

Die Kreationen von Zuckerbäcker Fitz sind eine Mischung aus klassischen und zeitgeistigen Naschwerken. Mit Disziplin und Präzision ist er einer der besten Pâtissiers des Landes geworden. Der gebürtige Südoststeirer arbeitete zwei Jahre lang als Chefpâtissier bei 3-Sterne-Koch Christian Jürgens und anschließend im Hangar 7 in Salzburg unter der Patronanz von Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann sowie unter Roland Trettl. Seit 2016 sorgt Fitz gemeinsam mit Freundin Melanie dafür, dass der südoststeirische Raum mit einer süßen Verführung nach der anderen konfrontiert wird.

Der Kreativität sind beim Modellieren von Marzipan-Glücksbringern keine Grenzen gesetzt
© Nadja Fuchs

Die heutigen Verführungen sind putzige Glücksbringer aus Marzipan. „Im Prinzip ist das alles keine große Hexerei“, erklärt der Profi-Zuckerbäcker. „Bei all den verschiedenen Varianten starten wir immer mit Marzipankugeln.“ Diese kann man laut Fitz mit Lebensmittelfarbe oder aber auch mit Lebensmitteln wie Kurkuma oder mit dem Saft von Roten Rüben einfärben. Damit man die Kugeln schön glatt und rund bekommt, benötigt es möglichst trockene nicht zu warme Hände. Sollten die Hände zu feucht oder warm sein, schafft etwas Maisstärke Abhilfe.

So modelliert man essbare Glückspilze

Für das Glückschweinchen haben wir auf dieser Seite eine einfache Step-by-Step-Anleitung eingebaut. Wer im Detail sehen will, wie man die Kugeln am besten in die gewünschte Form bringt, kann sich das durch den Scan des hier angefügten QR-Codes ansehen. „Und wer kein Profiwerkzeug wie ein Modellierstäbchen hat, kann sich auch mit gängigen Haushaltsgegenständen wie etwa einem Wattestäbchen behelfen“, erklärt der Profi.