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Österreichischer Wein Früheste Lese aller Zeiten bringt mehr Wein vom Jahrgang 2018

Heuer gibt es deutlich mehr Wein als 2017 - und das lag schon über dem Durchschnitt. Laut Statistik Austria beträgt die Weinmenge nun rund 3,2 Millionen Hektoliter. Probleme machten unter anderem Hitze, Trockenheit und Regenfälle zur Blütezeit.

Höherer Ertrag als erwartet © (c) eliasbilly - stock.adobe.com
 

Bei der Präsentation der Weinernteprognose im August war die
Branche noch von einer Menge von 2,6 Mio. Hektolitern ausgegangen. Die Zahlen beim 3. Erntebericht der Statistik Austria waren wesentlich erfreulicher. Die heimischen Winzer haben heuer deutlich mehr Wein
als im Jahr 2017 geerntet. Die vorläufige Erntemenge beläuft sich
auf rund 3,2 Mio. Hektoliter. Im Vorjahr waren es 2,5 Mio. Hektoliter.

Das Erntejahr 2018 sei nicht nur mengenmäßig besonders gut, es handle sich witterungsbedingt um die früheste Lese aller Zeiten, so Österreich
Wein Marketing. Bereits die Weinernte 2017 lag mit 2,5 Mio. Hektolitern um rund 15 Prozent über dem fünfjährigen Durchschnitt. Dieser wird nun
nochmals spürbar überschritten.

Ordentliches Mengenplus

Die Weinlese begann heuer bereits im August und war Anfang
Oktober so gut wie überall abgeschlossen. In Niederösterreich
verzeichneten die Weinbauern trotz Trockenheit und Hitze ein
Mengenplus von 15 Prozent. Im Burgenland erhöhte sich die Erntemenge
um rund 10 Prozent. Auch die burgenländischen Winzer hatten
teilweise mit Trockenheit zu kämpfen, dazu sorgten Zweigeltwelke für
Sorgenfalten und Mehrarbeit, heißt es laut Österreich Wein
Marketing.

In der Steiermark stieg die Menge ebenfalls um 10 Prozent. Um die
Zeit der Blüte machten jedoch Regenfälle Probleme. Regen im
September in Verbindung mit den hohen Temperaturen brachten starken
Fäulnisdruck. Die Wiener Weingärten seien hingegen von aller
Wetterunbill verschont geblieben.

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