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Gesund lebenIst Orangensaft aus der Packung gesünder als frischer?

O-Saft soll für den Körper um Längen besser verfügbar sein, als die geschälte Frucht. Was dahinter steckt und wie viel Saft man am Tag braucht.

In welcher Form ist O-Saft für den Körper am besten verfügbar? © (c) boomeart - stock.adobe.com (Aleksei Isachenko)
 

Orangenspalten, frisch gepresster Saft oder O-Saft aus der Packung?  Ohne Zweifel ist alles an der Orange gesund, doch Orangensaft soll laut einer Untersuchung an der Universität Hohenheim in Stuttgart eine bessere Verfügbarkeit für den Körper haben, als die abgeschälten und verspeisten Früchte selbst.

Die Ballaststoffe seien es laut Studie, die der Aufnahme von gesunden Stoffen buchstäblich im Weg stehen. Cellulose und Pektin machen es Antioxidantien schwerer, vom Körper aufgenommen zu werden. Und wer sich auf die alte Regel - 20 Mal pro Bissen kauen - besinnt: Auch das  Zerkleinern der Früchte im Mund ist nicht so effektiv wie das Auspressen des Saftes.

Rund doppelt so gesund ist es laut Studie, den Saft zu trinken, weil so etwa zweimal so viele Antioxidantien aufgenommen werden können. Auch zur Vorbeugung von Erklältungskrankheiten - durch das enthaltene Vitamin C - ist Orangensaft ein wertvoller Verbündeter.

Zuckersäfte

Frisch gepresst und - wenn pasteurisiert ist ungezuckert beim O-Saft zu bevorzugen. Allerdings fanden die Wissenschafter der Universitäten Kiel und Hohenheim in zwei Humanstudien auch heraus, dass der regelmäßige Genuss von Orangensaft nicht nur den Harnsäure-Spiegel senken und somit Gicht entgegenwirken könne. Zu den Mahlzeiten genossen, konnten die Forscher auch keine Gewichtszunahme durch den Fruchtsaft beobachten.

Sie empfehlen daher ein Glas pro Tag, weil Orangensaft von Natur aus nicht nur Fruchtzucker, sondern auch etwa Vitamine, Polyphenole und  Mineralstoffe enthalte. Die Rede ist allerdings nicht von mit viel Zucker aufgebesserten Säften aus dem Packerl.