AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Rat vom CoachWie motiviere ich mich fürs Training?

Besser trainieren: Sportwissenschaftler und Coach Bernd Marl gibt Tipps zum vernünftigen Training.

Bernd Marl
Bernd Marl © Juergen Fuchs
 

Die Frage. Ich würde so gerne fitter werden, aber ich schaffe es viel zu selten, mich wirklich zum Training zu motivieren. Was kann ich tun, um den inneren Schweinehund zu besiegen?

Coach Marl antwortet. Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch für alle, die mit körperlichem Training beginnen möchten oder den Wiedereinstieg nach einer Pause suchen. Der „innere Schweinehund“ kann schon sehr hartnäckig sein. Gedanken wie „Trainieren ist langweilig, wieso soll ich mir das heute antun?“ oder „Ich habe eigentlich keine Zeit“ kommen einem in den Sinn. Vor allem wenn man Fitness zu Hause betreibt, gibt es kurzfristig genügend Ablenkungen – endlich das Abstellkammerl aufräumen –, die stattdessen erledigt werden müssen.

Solche Gedanken sind der beste Beweis dafür, dass Training auch im Kopf stattfindet. Doch fast alle Sportler, egal ob Hobby- oder Profiathleten, kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie solche Gedanken quälen. Dann kann es helfen, die Einstellung zum Training zu ändern: Versuchen Sie zum Beispiel, Rituale für sich festzulegen und Gewohnheiten, die so fix sind wie das tägliche Zähneputzen, zu schaffen. Gehen Sie gemeinsam mit einem Freund oder Kollegen regelmäßig trainieren, nutzen Sie jede Mittagspause für einen Spaziergang im Freien oder machen Sie morgens erst ein paar Übungen, bevor Sie Ihren Kaffee genießen.

Das Training kann als eine Art Verabredung mit sich selbst gesehen werden. Tragen Sie sich Ihre Trainingszeit in Ihren Kalender mit hoher Priorität ein.

Bernd Marl

Einer der wichtigsten Aspekte ist das Zeitmanagement. Versuchen Sie, sich bewusst zu werden, dass die Woche 168 Stunden hat und dass 2 bis 3 Trainingstermine zu jeweils 45 Minuten völlig ausreichend sind, um Ihre körperliche Fitness zu trainieren. Das Training kann als eine Art Verabredung mit sich selbst gesehen werden. Tragen Sie sich Ihre Trainingszeit in Ihren Kalender mit hoher Priorität ein.

Setzen Sie sich außerdem Ziele, die realistisch sind und die Sie erreichen können. Es hat keinen Sinn, sich Ziele zu setzten, die aus der Luft gegriffen sind und die Sie höchstwahrscheinlich nicht erreichen werden. Dies führt langfristig nur dazu, dass Sie Ihre Motivation verlieren und mit dem Training wieder aufhören.

Der Coach

Bernd Marl ist Sportwissenschaftler und Trainer:
www.trainingmitverstand.com

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren