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Herzhaft und laut So lachen Sie sich gesund

Herzhaft und laut: dieses Lachen unterstützt die Selbstheilung, vermindert Schmerzen und Ängste, stärkt unser Immunsystem und verbessert die Kommunikation. Warum wir die Mundwinkel öfter heben sollten.

Lachen ist gesund!
Lachen ist gesund! © Fotolia (drubig-photo)
 

Die Mundwinkel gehen nach oben, der Puls steigt, die Atmung wird schneller, bis zu hundert Muskeln werden aktiv: Lachen bewegt den ganzen Körper - und ist dadurch auch Gesundheitsfaktor, für den Körper genauso wie für die Seele.

Doch tatsächlich "verlernen" wir das Lachen mit dem Fortschreiten der Lebensjahre: Lachen Kinder noch bis zu 400 Mal pro Tag, tun es Erwachsene im Schnitt nur noch 15 Mal täglich.

Selbstheilungskräfte

Eine Schande, denn: Echtes Lachen, das heißt herzhaftes, lautes Lachen, das das Zwerchfell in Bewegung versetzt, unterstützt die Selbstheilungskräfte des Körpers, wie die Psychotherapeutin und klinische Psychologin Elisabeth Andritsch (Med Uni Graz) unterstreicht: "Der Körper schüttet beim Lachen glücksbringende Hormone aus, so werden Ängste und Schmerzen vermindert."

Lachen ist gesund: Darum sollten wir mehr lachen

Kann lachen heilen?

Die körpereigene Immunabwehr wird durchs Lachen aktiviert: Eine US-Studie zeigt, dass beim Lachen die Zahl von Abwehrstoffen (T-Zellen, Gamma-Interferon) im Blut ansteigt. Zusätzlich fördert eine positive Grundeinstellung die Heilung.

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Wie wirkt Lachen auf die Psyche?

"Nachdem wir intensiv gelacht haben, stellt sich im Körper eine anhaltende Entspannungsphase ein", erklärt der deutsche Experte Michael Titze. Stresshormone wie Kortison werden ebenso abgebaut wie Angstzustände.

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Ist Lachen auch Sport?

Laut Lachforschern haben ein paar Minuten Lachen einen ähnlichen Effekt wie 20 Minuten joggen. Fakt ist: lachen beansprucht über hundert Musekeln. Zudem wird die Atmung angeregt und mehr sauerstoffreiche Luft aufgenommen. Der Puls beschleunigt sich zunächst, um sich danach deutlich zu verlangsamen, sofass der Blutdruck gesenkt wird.

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Wie gut tun Besuche von Klinik-Clowns?

Eine Studie der Uni Zürich zeigt: Besuche von Clowns in Krankenhäusern führen zu positiven Emotionen, die bei Klinikpatienten sonst nicht ausgelöst werden.

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Glückshormone

Der Körper schüttet beim Lachen glücksbringende Hormone aus, so werden Ängste und Schmerzen vermindert.

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Der Körper schüttet beim Lachen glücksbringende Hormone aus, so werden Ängste und Schmerzen vermindert.

Elisabeth Andritsch, Psychologin

Weiters wird die Immunabwehr gestärkt, was an der steigenden Zahl der "Killerzellen" im Blut nachweisbar ist. Und da Lachen so gesund ist, wird es auch (psycho-)therapeutisch eingesetzt: "Das beginnt beim Anlächeln, das beim anderen ein Lächeln hervorruft, die Kommunikation verbessert und bei Visiten im Krankenhaus wichtig ist", sagt Andritsch. Und endet bei den Klinik-Clowns, die gerade in der Kinderheilkunde helfen, dem Klinikalltag ein strahlendes Lachen aufzusetzen.

Emotionen zulassen

Lachen erzeugt eine positive Grundstimmung und macht Ängste vergessen - diese positive Einstellung ist auch für den Heilungsverlauf eine wichtige Säule. "Eine positive Einstellung muss nicht unbedingt heißen, positiv zu denken", sagt Andritsch, "sondern auch Emotionen wie Trauer und Wut zulassen zu können." Also: Mundwinkel nach oben und Freude zulassen.

Kommentare (1)

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Ichweissetwas
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7
Lesenswert?

Schade drum......

da auch sehr viele Steirerinnen und Steirer muffig und übel gelaunt, durchs Leben schreiten !

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