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Unheilbar krank„Der Krebs ist mein Beifahrer“

Der Krebs ist mein Beifahrer – ich werde ihn nicht mehr los. Aber ich sitze hinter dem Steuer und gebe die Richtung und das Tempo vor: Diese Metapher beschreibt wohl am besten, wie sich mein Leben mit fortgeschrittenem Brustkrebs anfühlt.

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Claudia Altmann-Pospischek schildert ihr Leben mit „dem Krebs“ © Kurt Pinter
 

Ohne Vorwarnung passierte es. „Ich fürchte, Sie haben eine bösartige Tumorerkrankung“, sagte der junge Radiologe in der Mammografie­praxis und sah mich mit einem ernsten und zugleich mitleidigen Blick an. Totale Anspannung. Tausend Fragezeichen im Kopf. „Sie meinen Krebs?“, entfuhr es meinem Mund. Instinktiv und ohne über die eigentliche Tragweite dieser Frage nachgedacht zu haben. Es ging einfach alles viel zu schnell. Blitzschnell. In Erwartung seiner Antwort weiteten sich meine Pupillen, mein Puls schnellte hoch und da war sie wieder – diese fürchterliche, panische Angst, die mich bereits in der Nacht zuvor kein Auge hatte zutun lassen.

Kommentare (2)

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lieschenmueller
1
16
Lesenswert?

Bei Artikeln über Lebenssituationen oder auch hervorrageden Leistungen

gibt es in Foren wie hier so wenig Feedback. Im Gegensatz zu welchen über Politikern, da ist da Anzahl hoch.

Was Sie schreiben ist bedrückend und ermunternd zugleich. Mit der Art damit umzugehen stehen Sie bei mir auf einem hohen Sockel.

Das Allerbeste für Ihre Zukunft!

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GordonKelz
1
29
Lesenswert?

GROßARTIGE FRAU....

...natürlich gibt es Tage des Haderns , warum gerade ich...es ist einfach da und ist erbarmungslos. Den Weg den sie geht ist für
Sie der einzig RICHTIGE . Die Herausforderung annehmen !
Alles erdenklich Gute für Sie.
Gordon Kelz

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