Feinste Instrumente machen es möglich: Operationen wie Gallenblasenoperationen, Leistenbruchoperationen, Narben- und Nabelbruchoperationen werden bei der Laparoskopie über einen winzigen Schnitt durchgeführt.
Die im Rahmen der Laparoskopie bzw. laparoskopischen Chirurgie gesetzten Schnitte stellen für die Patienten ein geringeres Operationstrauma als konventionelle Schnittführungen dar. Die Vorteile? Patienten leiden weniger unter postoperativen Schmerzen und auch das Risiko für eine Wundinfektion ist geringer. Aufgrund der kleineren Narben treten Narbenbrüche sowie abdominelle Verwachsungen seltener auf, was zu kosmetisch perfekten Ergebnissen führt. Auch das Gewebe wird geschont, die Heilungsphase nach der Operation ist kürzer, Schmerzen werden reduziert.
Ein Grund, warum man im Kompetenzzentrum für Chirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hansa Privatklinikum verstärkt auf die Laparoskopie setzt. Operationen im Bauchraum werden dabei so schonend durchgeführt, dass vom Eingriff am Ende kaum Spuren bleiben.
Es geht noch feiner. Fünf bis zwölf Millimeter umfasst der Durchmesser eines herkömmlichen Operationsinstruments bei der Laparoskopie. Diese Werte unterbietet die Mini-Laparoskopie mit Instrumenten, deren Durchmesser nur drei Millimeter beträgt. Eine weitere Entwicklung ist die so genannte SILS-Laparoskopie (single-incision-laparoscopic surgery). Die Technik, auch als narbenlose Chirurgie bekannt, sorgt mit einem einzelnen versteckten Schnitt im Nabel dafür, dass der Bauch narbenfrei bleibt.
Technik im Sinne der Patienten. Warum man im Hansa Privatklinikum auf die verschiedensten laparoskopischen Techniken setzt, erklärt Priv. Doz. Dr. Karl Mrak, der maßgeblich am Aufbau des Kompetenzzentrums für Chirurgie mitgewirkt hat: „Durch die speziellen Operationstechniken können wir Eingriffe besonders schonend durchführen und die Schmerzen, aber auch die sichtbaren Folgen für unsere Patienten so weit wie möglich reduzieren.“