AstraZenecaWeiterer Impfstoff gegen Omikron in Entwicklung

Immer mehr Impfstoffhersteller wollen ihre Vakzine nun anpassen. Grund dafür ist die geringere Wirksamkeit gegenüber der Omikronvariante.

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AstraZeneca; Omikron; Impfstoff; Corona
Auch AstraZeneca arbeitet an einem neuen Impfstoff ©  alex.pin - stock.adobe.com (Alessandro Peralta)
 

Auch der Hersteller AstraZeneca will mit Forschern der Universität Oxford an einem Corona-Impfstoff arbeiten, der an die neue Omikron-Variante angepasst ist. "Wir haben zusammen mit der Universität Oxford erste Schritte unternommen, um einen Omikron-Impfstoff zu produzieren, für den Fall, dass er benötigt wird", teilte der Pharmakonzern am Mittwoch in einem Statement mit. Um dies einschätzen zu können, beobachte man die aktuelle Datenlage.

Über weitere Details oder einen Zeitplan gab es zunächst keine weiteren Informationen. Auch den ursprünglichen Impfstoff hatten Immunologen der Universität Oxford gemeinsam mit dem britisch-schwedischen Konzern AstraZeneca entwickelt.

Ersten Erkenntnissen zufolge ist die Schutzwirkung der AstraZeneca-Impfungen vor einer Ansteckung mit der Omikron-Variante nach zwei Impfdosen deutlich schwächer als bei den bisherigen Varianten. Das ist auch bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech und Moderna der Fall. Deren Hersteller arbeiten ebenfalls schon an Omikron-angepassten Impfstoffen. Auch Novavax prüft aktuell, ob die Entwicklung eines angepassten Impfstoffs notwendig ist.  Die mRNA-Vakzine gelten als vergleichsweise leicht an neue Varianten anpassbar. Der Impfstoff von AstraZeneca ist ein sogenannter Vektorimpfstoff.

Kommentare (1)
excalibur
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1
Lesenswert?

Wir können auf unser Immunsystem vertrauen!

Es wird uns bei Omicron zielgerichtet die besten Dienste leisten. Jahrtausendlang erprobt und kostenlos. Frohe Weihnachten