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AntikörperpräparatNeue Therapieform: EMA genehmigt Covid-Medikament

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA erteilte Regenerons Antikörpermittel gegen Covid-19 eine Genehmigung. Auch Ex-US-Präsident Donald Trump wurde mit diesem Mittel behandelt.

Covid-Medikament, Regeneron
In den USA hat das Medikament von Regeneron bereits eine Notfallzulassung © (c) ricka_kinamoto - stock.adobe.com
 

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Einsatz der Antikörper-Therapie des US-Biotechkonzerns Regeneron gegen Covid-19 genehmigt. Das Mittel kann für Patienten genutzt werden, die noch keine Sauerstoffzufuhr benötigen und ein hohes Risiko haben, dass sich ihr Zustand ernsthaft verschlechtert, teilte die EMA am Freitag mit. 

Behandlung mit Antikörpern

Und so wirkt diese Behandlungsmethode, die auch bei Ex-US-Präsident Donald Trump eingesetzt wurde: Die Antikörper sollen verhindern, dass das Virus in die Zelle eintreten kann. Die Behandlung führt Regeneron zufolge zu einer Reduzierung der Viruslast, also der Menge an nachweisbaren Viren, und zu einem rascheren Abklingen der Symptome.

In den USA ist das Kombinationspräparat schon länger per Notfallzulassung im Einsatz, mit dem grünen Licht von der EMA kann das Mittel in der Europäischen Union bereits vor einer offiziellen Marktzulassung eingesetzt werden. Die Überprüfung für eine bedingte Marktzulassung dauert noch an. Weitere Corona-Antikörper-Medikamente von Eli Lilly und Celltrion werden ebenfalls von der EMA überprüft.

"Klare klinische Wirksamkeit"

Regeneron hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass ein unabhängiges Kontrollgremium zu dem Schluss gekommen sei, dass das Mittel eine "klare klinische Wirksamkeit" bei der Verringerung der Rate von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen habe.

Die US-Regierung hatte im Jänner den Kauf von zusätzlichen 1,25 Millionen Dosen des Mittels für rund 2,63 Milliarden Dollar bekannt gegeben. Zur Ausweitung seiner weltweiten Lieferkapazitäten arbeitet Regeneron nach eigenen Angaben auch mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche zusammen.

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Danke für Ihr Verständnis.

hausverstand58
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Aha....

Alle „Mainstreammedien“ haben damals den Ex-Präsidenten verurteilt, als er dieses Medikament für gut erachtet hat. wemm kann man noch glauben??

makronomic
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Bitte nicht wieder auf die EU warten Sebastian!

Und bitte schmeisst endlich den Auer raus - der ist völlig unfähig.

Kauft das Medikament und sperrt sofort das Land wieder auf!

Und treibt endlich mehr Impfungen auf - koste es was es wolle! Nix EU warten!

DavidgegenGoliath
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Die Deutschen haben es schon längst bestellt!

Österreich auch?

umo10
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Sofort zusatzkontingente sichern!

Sonst gibt es hinten nach wieder politischen Wirbel hr Kurz

mocoro
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Medikamente

Es ist sicher der bessere Weg Menschen mit einem Medikament gegen die Krankheit zu behandeln, als Impfungen zu verabreichen.

lombok
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Impfungen sind wichtig,

um die Spitäler nicht zu überlasten.

DannyHanny
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Mocoro

Medikamente sind natürlich besser.......weil Medikamente haben immer null Nebenwirkungen......nicht wahr!
Sich vor den Nebenwirkungen einer Impfung fürchten, aber Medikamente für das Non plus Ultra halten?

mocoro
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Medikamente

Mit Medikamenten werden nur aktive Fälle behandet und auch nur dann, wenn diese (schwerwiegende) Symptome zeigen. Mit den Impfungen wird nach dem Gießkannenprinzip gearbeitet und viel mehr Menschen müssen ihren Körper damit belasten.

Mein Graz
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@mocoro

Finde ich nicht.
Wenn ich eine schwere Erkrankung verhindern kann und gleich gar keine Medikamente muss erspare ich nicht nur mir einen Krankenhausaufenthalt sondern auch dem Staat viel Geld.

Ich lass mich ja auch gegen Tuberkulose impfen, obwohl man sie behandeln kann.

UVermutung
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Eur 2000 für eine Anwendung auf Verdacht dass es zu einem

...schweren Verlauf kommen könnte.
Das wird nicht der Bringer sein. Aber es ist ein weiteres Werkzeug das zur Verfügung stehen wird.

frogschi
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Und ein weiterer Grund ist da,

warum man keinen Impf-Nachweis, oder gelbe Bänder benötigt. Doch ebenso wie die Tatsache, dass nach einer Durchimpfung der vulnerablen Gruppen, keine größere Gefahr für die Bevölkerung mehr gegeben sein dürfte, wird auch diese gute Nachricht ignoriert werden.