AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

KonsumentenschutzGelsenstecker: Im Test fallen alle durch

Laut Ökotest ist kein Produkt empfehlenswert: So geben zum Beispiel Biozidverdampfer giftige Stoffe in die Atemluft ab, die keinesfalls harmlos sind.

Gelsenstecker: kein Produkt empfehlenswert
Gelsenstecker: kein Produkt empfehlenswert © (c) Goffkein - stock.adobe.com
 

Insektenstecker sollen Stechmücken abwehren. Doch wie sieht es mit der Giftbelastung aus? Und lassen sich Mücken wirklich per Ultraschall vertreiben? Öko-Test hat 9 Produkte getestet mit ernüchterndem Ergebnis: Kein einziges Produkt kann empfohlen werden!

Biozidverdampfer erhitzen ein Insektengift, dass verdampft und sich so in der Raumluft verteilt. Damit gelangen giftige Stoffe in die Atemluft und dass über Stunden oder die ganze Nacht. Bei den getesteten Geräten kam hauptsächlich der Wirkstoff Prallethrin zum Einsatz und bei einem Produkt Transfluthrin.

Es handelt sich dabei um Stoffe aus der Gruppe der Pyrethroide, die keinesfalls harmlos sind. Laut den Warnhinweisen auf den Verpackungen sollten zum Beispiel Kinder und Asthmatiker den Substanzen nicht ausgesetzt werden. Verdampfer schädigen außerdem andere Insekten. Prallethrin ist zum Beispiel für Bienen sehr giftig.

Den gesamten Test nachlesen

Der Test wurde im deutschen Magazin Öko-Test veröffentlicht und daher wurden auch deutsche Produkte getestet.

Nachzulesen ist der gesamte Testbericht hier: Testbericht Mückenstecker.

Ultraschallpiepser: wirkungslos

Das Versprechen von Ultraschallpiepsern – ganz ohne Gift und ganz ohne Töne – klingt verlockend. Das Gerät in der Steckdose sendet Impulse im Hochfrequenz- oder Ultraschallbereich und soll damit die Mücken vertreiben. Tatsächlich gibt es aber keine Studie, die diese Wirkung bestätigt.

Andere Probleme gibt es mit Hochspannungslichtfallen: Sie sind für alle Insekten tödlich. Eine UV- oder LED-Lampe lockt die Tiere an und sobald sie an ein Hochspannungsgitter geraten, werden sie mit Stromstößen von 800 Volt und mehr getötet. Das wäre - für den einen oder anderen von Gelsen Geplagten - nach einer schlaflosen Nacht vielleicht noch akzeptabel.

Die Lampen töten aber wahllos und sind damit eine große Gefahr auch für geschützte und gefährdete Insektenarten. Der Anteil der Stechmücken, die in die Todesfalle gehen, ist verschwindend gering. Denn Stechmücken orientieren sich auf der Suche nach ihren Opfern weniger am Licht, als am Geruch und der Kohlendioxid-Konzentration in der Atemluft.

Tipps gegen lästige Gelsen

  • Statt Gift oder Stromschlag helfen vorbeugende Maßnahmen wie Fliegengitter an Fenstern oder Balkontüren und Moskitonetze über dem Bett.
  • Auch Ventilatoren mögen die Blutsauger nicht.
  • Und wenn es den Quälgeistern gezielt an den Kragen gehen soll, dann hilft die klassische Fliegenklatsche.
       

Kommentare (6)

Kommentieren
Dogsitter
1
0
Lesenswert?

also bei uns wird

nur Partner gebissen, ergo brauch ich keinen Gelsenstecker :)

Antworten
Mein Graz
0
2
Lesenswert?

Man braucht keine giftigen Gelsenstecker

Vor alle Fenster, die man zum Lüften öffnet, Fliegengitter montieren - keine Gelsen, Fliegen, Wespen, Bienen, Spinnen. Alles was fliegt oder krabbelt bleibt draußen.
Und die paar, die durch eine geöffnete Terrassen- oder Balkontür in Haus und Wohnung finden kann man leicht händisch beseitigen.

Antworten
homerjsimpson
0
6
Lesenswert?

Überrascht es jetzt wirklich wen, dass die giftig sind?

Die Luft eines Raumes wird angereichert mit giftigen Stoffe, die Gelsen killen. Und dann ist das giftig auch für Menschen.... na so ne Überraschung.

Antworten
VH7F
0
4
Lesenswert?

Fliegengitter helfen

In der Wohnung haben wir keine Gelsen.

Antworten
GordonKelz
11
71
Lesenswert?

DANN NEHMT SIE VOM MARKT...

...wo ist das Problem, wenn diese unsere Kinder vergiften....?
Gordon Kelz

Antworten
brosinor
2
28
Lesenswert?

Wo ist das Problem?

GEEEEEELD !!!!

Antworten