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Heimische Nährstoffpakete So gesund sind Aroniabeere & Co.

Superfoods müssen nicht exotisch und weit gereist sein: Diese regionalen Nährstoffpakete haben es in sich.

Aroniabeere

Die Aroniabeere ist ein Wunderwuzzi, wenn es um Antioxidantien geht: Wie ihre dunkle Farbe zeigt, sind sie reich an sekundären Pflanzenstoffen, die in unserem Körper als Radikalfänger wirken. Das bedeutet: Sie machen „wild gewordene“ Moleküle, die Zellen im Körper angreifen können, unschädlich. Dabei sind Aroniabeeren fünf Mal so wirksam wie Heidelbeeren, die Wirkung der Cranberrys übertreffen sie um das Achtfache.

Wie essen? Die Beeren schmecken sehr herb, sie werden daher meist zu Saft oder Marmelade verarbeitet.

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Hanfsamen

Viel wird über Cannabis-Blüten und deren Einsatz in der Medizin diskutiert, die Samen der Hanfpflanze sind hingegen unbestritten wertvoll für die Gesundheit. Das liegt an den enthaltenen Fettsäuren, die ein besonders wünschenswertes Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 bieten. Sie sorgen für eine Verbesserung der Blutfette und können dadurch das Herz schützen.

Wie essen? Fürs Müsli, als Knabberei oder in Form von Öl oder Mehl.

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Sanddorn

Die Beeren des Sanddornstrauchs sind kleine Vitaminbomben: Der Vitamin-C-Gehalt ist außergewöhnlich hoch, er beträgt 600 mg pro 100 g der Beeren. Aber nicht nur das: Erwähnenswert ist die Beere auch wegen der enthaltenen essenziellen Fettsäuren. Auch bei diesen Beeren sind es die Pflanzenstoffe, die sie als Radikalfänger wertvoll machen. Diese antioxidativen Eigenschaften können vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.

Wie essen? Sanddorn gibt es getrocknet, als Saft, Marmelade oder in Kapselform.

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Kürbiskerne

Sie sind der Ausgangsstoff des „grünen Golds“, wie Kürbiskernöl auch genannt wird - und ihnen verdankt das Öl auch seinen gesundheitlichen Mehrwert. Kürbiskerne bestehen zu 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren - das ist das „gute“ Fett. Und: Schon eine Portion (10 ml) Kürbiskernöl deckt 20 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin E.

Wie essen? Kürbiskerne kann man getrocknet knabbern oder in Ölform zu sich nehmen.

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Kren

Tränende Augen, rinnende Nase: Die Nebenwirkungen des Kren-Essens sind den enthaltenen Senfölen zu verdanken - und auch die gesundheitliche Wirkung der Wurzel geht auf diese Inhaltsstoffe zurück: Sie können schützend vor Krebs wirken. Die Beinamen „Penicillin des Gartens“ und „bayrische Zitrone“ des Krens haben ihre Berechtigung: Kren wirkt gegen eine Reihe von Bakterien und enthält mehr als das Doppelte an Vitamin C als die Zitrusfrucht.

Wie essen? Als Beilage, auf Broten, mit Äpfeln als Apfelkren.

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Leinsamen

Sie gehören zu den kleinsten Samen, sind gesundheitlich aber ganz groß. Das ist diesen Inhaltsstoffen zu verdanken: Alpha-Linolensäure, Ballaststoffe und Lignane. So sind Leinsamen die reichste pflanzliche Quelle für die Alpha-Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure. In der Schale befinden sich Ballaststoffe, die gegen Verstopfung helfen.

Wie essen? Geschroteter Leinsamen ist besser verträglich, kalt gepresst als Leinöl erhältlich.

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Sauerkraut

Aus Weißkraut, Salz, Wacholderbeeren und Kümmel wird Sauerkraut, das die Gesundheit auf vielfache Weise fördert. Die enthaltenen Milchsäurebakterien fördern das Mikrobiom im Darm und damit das Immunsystem. Außerdem ist Sauerkraut reich an Vitamin C und dem Vitamin B 12 und gleichzeitig kalorienarm und fast fettfrei.

Wie essen? Eine Handvoll ist ein täglicher Vitaminspender, kann pur oder in Salaten, Eintöpfen oder als Beilage gegessen werden.

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Walnuss

Walnüsse bestehen zwar zu einem Großteil aus Fett, aber die Zusammensetzung dieser Fettsäuren ist besonders gesund: Ungesättigte Fettsäuren machen den Hauptanteil aus. Und sie sind die Nussart mit dem höchsten Gehalt an Alpha-Linolensäure. Dadurch können Walnüsse das Gesamtcholesterin sowie auch das „böse“ LDL-Cholesterin senken. Eine Portion (30 g) Walnüsse täglich pflegt die Gefäße.

Wie essen? Walnüsse kann man pur knabbern, in Kuchen verarbeiten oder über den Salat streuen.

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