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Brustkrebs-Monat

Mutmacherinnen: Diese Frauen haben den Brustkrebs besiegt

Diese Frauen bekamen die Diagnose Brustkrebs - und haben überlebt. Nun wollen sie anderen Betroffenen Mut machen und erzählen, was ihnen geholfen hat.

Mutmacherinnen
Mutmacherinnen © KK, Raoul Lechner, Moritz Thau
 

Der Oktober steht im Zeichen der rosa Schleife: "Pink Ribbon" heißt das Zeichen für Solidarität und Aufmerksamkeit für den häufigsten Krebs der Frau, den Brustkrebs. Jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, doch Fortschritte in Therapie und Früherkennung haben dazu geführt, dass der Großteil der Frauen geheilt werden kann.

Viele prominente Frauen, wie Shannen Doherty, Kylie Minogue oder Christina Applegate haben ihren Kampf gegen den Krebs öffentlich gemacht, teilen die Schrecken der Chemotherapie, aber auch die Liebe und Unterstützung, die sie von ihren Familien erhalten, via Instangram und Co.

Doch nicht nur Prominente sind betroffen: Auch diese vier Frauen haben die Diagnose Brustkrebs erhalten und haben den Krebs besiegt. Für die Kleine Zeitung haben sie in ihren Krebs-Tagebüchern geblättert oder sich einfach an die Zeit erinnert und wollen nun anderen Betroffenen Mut machen. Hier sind ihre Ratschläge an andere Frauen.

 

Martina Hagspiel, Diagnose Brustkrebs mit 32 Jahren
Martina Hagspiel, Diagnose Brustkrebs mit 32 Jahren Foto © raoul lechner

"Im Hier und Jetzt sein"

Eine Aufgabe beim Gesundwerden ist es, zurückzukehren zu dem, was man ist. Für mich war es sehr wichtig, im Hier und Jetzt zu bleiben. So kann ich mich besser damit beschäftigen, was im aktuellen Moment von mir verlangt wird. Überraschend war, dass ich dadurch begonnen habe, viel mehr auf mich zu achten. Ich sorge mich nicht mehr so viel wie früher und bin zufriedener.

kk Martina Reisinger, Brustkrebs-Diagnose im Jahr 2011
Martina Reisinger, Brustkrebs-Diagnose im Jahr 2011 © kk

„Es geht um mich“

Eines der für mich wesentlichen Dinge war und ist, dass ich mich auf mich verlassen darf, denn ich weiß am besten, was mir guttut. Ich darf mich einer ärztlichen Meinung widersetzen und Ärzte mit Fragen überschütten, denn es geht um mich. Mein Motto: Vorfreude ist nie umsonst.

Gerlinde Fabian, Brustkrebs-Diagnose mit 75 Jahren
Gerlinde Fabian, Brustkrebs-Diagnose mit 75 Jahren Foto © kk

„Ich werde gesund“

Ich möchte anderen Betroffenen sagen, dass Optimismus sehr wichtig ist. Man soll sich immer sagen: Ich werde den Krebs besiegen und werde wieder gesund! Mir geht es acht Jahre nach der Diagnose wieder sehr gut. Und: Meine Kopfhaare sind schöner als zuvor gewachsen.

Nicole Staudinger, Autorin von ´Brüste umständehalber abzugeben´
Nicole Staudinger, Autorin von ´Brüste umständehalber abzugeben´ Foto © (c) www.fotomotor.de (Moritz Thau)

„Keine Ratschläge“

Ich habe den Ratschlag, dass es keinen Ratschlag gibt! Auch Ratschläge sind Schläge, jede Frau muss ihren eigenen Weg des Umgangs finden. Es gilt: Alles, was guttut, tut gut. Statt Betroffenen etwas überzustülpen, sollte man fragen: Was brauchst du gerade?

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