Anfang dieser Woche machte der ehemalige US-Präsident Joe Biden seine Krebsdiagnose öffentlich: Prostatakrebs in fortgeschrittenem Stadium, mit Metastasen in den Knochen, nicht heilbar. „Als Laie würde ich in diesem Fall annehmen, dass diese Diagnose die verbleibende Lebenszeit sehr stark verkürzt“, sagt Sascha Ahyai. So ist es bei vielen anderen Krebserkrankungen. Bei Prostatakrebs haben wir, meist durch eine intensivierte Hormonentzugstherapie, die Möglichkeit, den Tumor sehr lange zurückzudrängen und so die Erkrankung zu chronifizieren, ohne dass es zum krebsbedingten Tod kommen muss“, sagt der Vorstand der Universitätsklinik für Urologie am Uniklinikum Graz.
Bösartige Tumorerkrankung
Wie minimiere ich das Risiko für Prostatakrebs?
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden ist an Prostatakrebs erkrankt. Was diese Erkrankung so tückisch macht und wieso man nicht auf Symptome warten sollte.
© AP/Ben Curtis