Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat sich in der Vorwoche gegen eine Zulassung des Alzheimer-Wirkstoffs Lecanemab – die erste ursächliche Therapie – ausgesprochen. Das Risiko schwerer Nebenwirkungen des Antikörpers sei höher zu bewerten als die erwartete positive Wirkung. Elisabeth Stögmann, Leiterin der Spezialambulanz am AKH Wien und Präsidentin der Österreichischen Alzheimergesellschaft, sprach am Dienstag im Ö 1-Morgenjournal von einem „Rückschlag für Europa“.
Hoffnungsträger
Keine Zulassung für Alzheimer-Wirkstoff: „Rückschlag für Patienten“
Lecanemab gilt als Hoffnungsträger in der Alzheimerbehandlung, der Wirkstoff ist aber auch nicht unumstritten. Von der EMA erhielt er nun keine Zulassung.
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