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Grundlegener Wandel innerhalb einer GenerationWie die Familie von heute Urlaub macht

Die Sommersaison 2018 hat gezeigt: Familienurlaube haben sich gewandelt.

© Monkey Business 2/Shotshop.com
 

Wenn im September 85.000 Tafelklassler durchstarten, haben sie einen abwechslungsreichen Sommer hinter sich. Denn wie die Buchungen bei Ruefa zeigen, reisen Familien heute anders als früher. Urlaub mit Kindern – das bedeutete einst Campingwochenenden am Badesee, endlose Sommer an der italienischen Adria und natürlich die bewährte Urlaubswoche am Bauernhof in Österreich. „Das Urlaubsverhalten der Familien hat sich innerhalb einer Generation grundlegend verändert“, schildert Walter Krahl, Geschäftsführer von Ruefa.

„Zwar ist die Adria bei Eltern immer noch die beliebteste Destination, aber viele Familien sind heute auch abenteuerlicher. Das Ziel ist nicht mehr nur, gemeinsam möglichst kostengünstig zu entspannen, sondern auch, den Kindern etwas zu bieten, ihnen die Welt zu zeigen und ein Stück weit Bildung angedeihen zu lassen.“ In der Praxis heißt das, dass zum Beispiel Kreuzfahrten bei Familien zunehmend beliebter werden und auch Städteurlaube und Fernreisen stärker nachgefragt werden (siehe Facts & Figures unten).

Zwar sind Familien auch heute die preisbewusstesten Bucher, das heißt aber nicht, dass sie deswegen in Billigpensionen urlauben. „Kinderhotels, Kinderthermen und ähnliche Angebote sind sehr beliebt“, sagt Krahl. Wesentlich öfter als früher werden auch Viersterne-Hotels oder hochwertig ausgestattete Apartments mit Pool gewählt – Qualität zählt. Dafür werden kürzere Aufenthalte gebucht. Familien verzichten auch häufiger als andere Bevölkerungsgruppen auf Flüge und greifen auf das Familienauto zur Anreise zurück.

Familienurlaub im Wandel

Familien sind absolute Frühbucher – 52 Prozent von ihnen planen die Reise mehr als 3 Monate vor Urlaubsantritt. Als Hauptgrund nennen 51 Prozent von ihnen die bessere Verfügbarkeit von Hotels, Flügen und Zusatzleistungen, gefolgt von Frühbucher-Rabatten (36,7 Prozent) und günstigeren Preisen (35,6 Prozent).
Rund 60 Prozent der Familien mit Kindern geben bis zu 1000 Euro pro Person für Reisen und Urlaube aus. Für die meisten der Familien ist das Urlaubsbudget dabei im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben oder sogar gestiegen.
Preis und Kosten sind für Familien mit Kindern ausschlaggebend bei der Wahl des Urlaubsziels – 58,6 Prozent bezeichnen diese als wichtigstes Kriterium, deutlich mehr, als Dinks (Double Income No Kids) mit 50 Prozent. Erst danach folgen als Motive das Wetter (40,4 Prozent) und familienfreundliche Angebote (46,3 Prozent). Leider sind Familien mit Abstand am wenigsten an der Nachhaltigkeit ihres Urlaubs interessiert. Nur für 10 Prozent ist das Thema ausschlaggebend (dagegen für 15,7 Prozent der Singles).
Die Klassiker sind immer noch die beliebtesten Reiseziele: 39 Prozent der Familien mit Kindern fahren laut Ruefa Reisekompass im Sommer 2018 nach Kroatien, 34 Prozent nach Italien. Bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe sind die Prozentsätze derart hoch.
82,6 Prozent der Familien urlauben innerhalb von Europa. Knapp 18 Prozent planen heuer Fernreisen – die beliebtesten Ziele sind dabei die USA (22 Prozent) und Thailand (17,6 Prozent). 49 Prozent haben Städteurlaube in Europa vor, davon sind die zwei meistgebuchten Ziele Hamburg und Amsterdam (jeweils 15,4 Prozent).
Kreuzfahrten werden beliebter. 18,4 Prozent der Familien haben bereits eine Kreuzfahrt gemacht, 6,9 Prozent sogar mehr als einmal.
Anreisen wie damals: Noch immer ist das eigene Auto oder das Wohnmobil für 61 Prozent der Familien das mit Abstand beliebteste Transportmittel. Bei Singles sind es nur 42,3 Prozent.

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