Als unser Sohn drei war, las ich ihm, der (nicht nur gefühlte) Stunden damit verbringen konnte, Baufahrzeuge zu bewundern, ein Buch über das Mittelalter vor. Zu den Bildern der Burgen erklärte ich: „Damals hatten sie noch keine Bagger und Kräne.“ Überraschte, fast erschrockene Reaktion: „Aber Mama, haben sie da auch keine iPads gehabt?“ Richtig erkannt und doch irgendwie ein Schock, denn das iPad war damals sehr wichtig, da kamen schließlich seine Musik und die geliebten Hörspiele heraus. Später liest man dann Studien über das notwendige Fernhalten kleiner Kinder von Bildschirmgeräten. Ist schon alles zu spät?