"Licht ins Dunkel" wird wegen der Darstellung des Lebens mit Behinderung und von Menschen mit Behinderung kritisiert. Finden Sie das gerechtfertigt?
ELISABETH LÖFFLER: Die Darstellung von Menschen mit Behinderung als Bittsteller ist abzulehnen. Das Leben von Menschen mit Behinderung wird vermittelt – und der Name des Vereins bringt das mit sich –, als würden wir alle im Dunkeln ohne Licht sitzen. Und ich bin empört, dass dann Politikerinnen und Politiker dabeisitzen und sich selbst für ihre Spenden beklatschen, ihr Gewissen beruhigen und das Ganze gar nicht infrage stellen.
Licht ins Dunkel
''Solche Spendenaktionen haben etwas von Ablasshandel''
Elisabeth Löffler ist Rollstuhlnutzerin und erklärt, warum sich nicht nur „Licht ins Dunkel“ verändern muss, sondern auch ein Umdenken in der Politik und Gesellschaft stattfinden muss.
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