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Auf Mülltrennung verzichtenHaushaltsmüll von positiv Getesteten gehört in die schwarze Tonne

Warum der Haushaltsabfall von Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, in den Restmüll gehört.

© Getty Images (F.J. Jimenez)
 

Haushaltsabfälle, mit denen Corona-Infizierte Kontakt hatten, gehören ausschließlich in den Restmüll. Darauf machte der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) aufmerksam. Für persönliche Schutzbekleidung wie Mund-Nasen-Schutzmasken und Einweghandschuhe gilt dies ebenfalls. All diese Abfälle sollten thermisch verwertet werden, um Krankheitserreger zu vernichten.

Mülltrennung ist wichtig für den Umweltschutz, bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 soll aus Gesundheitsgründen aber ausnahmsweise darauf verzichtet werden. Das betrifft sowohl die leere PET-Flasche, die sonst in der gelben Tonne oder im gelben Sack gesammelt wird, als auch die Tageszeitung, die gewöhnlich zum Altpapier kommt.

"Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, Abfälle, die mit dem Coronavirus verunreinigt sein könnten, separat in einem reißfesten Kunststoffsack zu sammeln und anschließend verschlossen in die Restmülltonne zu entsorgen", sagte VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly. "So hilft jeder mit, dass Mitarbeiter der Abfall- und Ressourcenunternehmen von einer möglichen Ansteckung bestmöglich geschützt sind."

Außerdem appellierte Jüly: "Immer öfter sieht man Mundschutzmasken auf den Straßen oder sogar in der Natur liegen - das muss nicht sein. Sie gehören in den Restmüll."

Kommentare (3)
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Ba.Ge.
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Meine Mutter,

, die mit mir im gemeinsamen Haushalt wohnt, hatte unbemerkt covid (wie sich durch eine Blutspende im Nachhinein herausstellte). Keiner der anderen Haushaltsbewohner hatte sichtliche Symptome, selbst meine pflegebedürftige Oma, welche von meiner Mama versorgt wird (Körperkontakt war also häufig und auch über längere Zeit gegeben).
Vielleicht hatten wir alle Glück, mir gibt dieses Tatsache aber (meiner Meinung nach begründeten) Zweifel, an der Notwendigkeit solcher „Müllproblematiken“ 🤷🏼‍♀️

KarlZoech
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@ Ba.Ge.: Bei Ihrer Mutter war offenbar die Virenlast nicht allzu groß,

daher der leichte Verlauf und keine Ansteckungen. Insoferne: Ja, Glück gehabt.
Wir betrachten hier aber einen Einzelfall.

Ba.Ge.
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Bin kein Fachmann.

Meine Tante ist die einzige der Familie, die sich danach auch testen lies - weil sie neugierig war. Bei ihr wurden auch einige Antikörper entdeckt, jedoch in viel geringerem Ausmaß, als bei meiner Mutter.
Ich weiß nicht, was die Anzahl der Antikörper über die Virenlast aussagt, kann mir aber vorstellen, dass das zusammenhängt 🤔