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Eine Mutter erzählt,,Corona, du verwehrst es uns, geliebte Menschen auf der Welt willkommen zu heißen''

Kein Bussi von der Oma, kein Schlaflied vom Uropa: Normalerweise wird die Geburt eines Kindes von der ganzen Familie gefeiert. Doch die Coronakrise macht das unmöglich.

Die kleine Lilly und ihre Mutter sind ein starkes Team. Dennoch fehlt es der jungen Mutter, ihre Freude mit Freunden und Verwandten zu teilen.
Die kleine Lilly und ihre Mutter sind ein starkes Team. Dennoch fehlt es der jungen Mutter, ihre Freude mit Freunden und Verwandten zu teilen. © KK
 

Quarantäne Tag X und es fühlt sich wie der millionste Tag an. Meine Tochter Lilia ist nun schon zehn Wochen alt. Inzwischen kann sie Gegenstände mit ihren Äuglein fixieren und verfolgen, Gesichter erkennen, herzhaft lachen und süße Laute von sich geben. Sie ist mit Mamas und Papas Stimme vertraut – und mit der aus den Nachrichten. Sie gehört wohl zu den klassischen "Digital-Babys“, die ihre Umwelt über TV, Radio und Internet erleben – also von drinnen. Ihre Sinne sind auf das beschränkt, was in den eigenen vier Wänden zur Verfügung steht. Riechen, Sehen, Hören und Greifen kann sie nur uns und unsere Hunde, die mindestens genauso unter der Isolation leiden.

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