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High-TechRoboter als Helfer bei Demenz

Wie Roboter älteren oder Menschen mit Einschränkungen im Alltag unterstützen, Apps das Erinnern fördern und Lebensgeschichten schreiben und Minicomputer bei körperlichen Behinderungen helfen

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Helfer bei Demenz: Roboter © (c) freshidea - stock.adobe.com
 

Er erinnert an an regelmäßiges Trinken und bevorstehende Arzttermine, regt aber auch zu spielerischen Gedächtnistrainings und körperlichen Bewegungsübungen an: „Pepper“ ist ein Allzweckanimateur. Dabei besteht er zu hundert Prozent aus Kunststoff und Elektronik.

Wer ist "Pepper"?

„Pepper“ ist eine Co-Produktion des französischen Unternehmens Aldebaran und des japanischen Medienkonzerns SoftBank. Sie/Er ist 1,20 Meter klein, 29 Kilo leicht und ist ein Roboter, der darauf programmiert ist, Menschen und deren Mimik und Gestik zu analysieren und auf diese Emotionszustände entsprechend zu reagieren.


Im Rahmen des Forschungsprojekts „Amigo“ testen Joanneum Research und das Institut für Pflegewissenschaften der Medizinischen Universität Graz gemeinsam mit dem Sozialverein Deutschlandsberg jetzt den Einsatz von Pepper als Pflegeassistent in Privatwohnungen von Menschen, die an Demenz erkrankt sind.
Für jeweils drei Wochen zieht Pepper bei den Patienten zu Hause ein. Das Kennenlernen des Hightech-Mitbewohners erfolgt spielerisch, der spätere Alltag soll es auch bleiben. Der Roboter lädt zu Wissensspielen, jubelt mit Fanfarenklängen über richtige Antworten, verbeugt sich höflich und erinnert freundlich ans Essen, die Einnahme von Medikamenten oder anstehende Besuche. Über einen integrierten Tabletbildschirm können Fotos oder andere Medien interaktiv genutzt werden. Pepper ist zudem mit persönlichen biografischen Daten gefüttert, spricht seine Gastgeber also auch per Namen an und kennt Geburtstage von Verwandten. Die erste Testreihe ist am Freitag zu Ende gegangen.

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