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Vorsicht, Falle!Gerichtsurteil bestätigt: Gold von Münzkontor ist sein Geld nicht wert

Der Verein für Konsumenteninformation gewann seine Klage gegen das „Österreichische Münzkontor“ in allen Punkten: Das Handelsgericht Wien untersagt dem Unternehmen seine aggressiven Geschäftpraktiken und die Bewerbung der Produkte als „Anlageobjekte“. Worauf es beim Goldkauf wirklich ankommt.

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Zur Geldanlage sind nur Goldbarren und Bullionmünzen (geprägt in hoher Stückzahl) wie der Wiener Philharmoniker geeignet. © (c) Reddogs - stock.adobe.com (E. Boros)
 

Der Verein für Konsumenteninformation nahm schon 2017 Anstoß an den Geschäftspraktiken des „Österreichischen Münzkontors“, die Herr H. als einer der getäuschten Kunden den Konsumentenschützern damals folgendermaßen schilderte: "In einer Zusendung des Österreichischen Münzkontors wurde mir als einem von angeblich nur drei Wieners eine ,einzigartige Jubiläumsprägung einer Münze' zum Vorzugspreis von 9,95 Euro statt regulär 74,95 Euro angeboten. Geworben wurde mit kostbarem Feingold, edler Farbauflage und echtem Swarowski Element als Veredelung und einer„streng limitierter“ Auflage von 9.999 Stück. Ich habe geglaubt, dass es sich um eine wertvolle Münze handelt, die ich einmal an eines meiner zwölf Enkelkinder verschenken kann.“ Herr H. bestellte eine Münze, und damit ging der Ärger los: „Im Paket, das ich daraufhin erhielt, war eine zweite Münze, die ich nie bestellt hatte und für die ich 64 Euro bezahlen sollte.“ Er schickte die Münze zurück, erhielt fortan aber im Wochenrhythmus Schreiben von Münzkontor, die ihm mit angeblichen Guthaben zu weiteren Käufen überreden wollten.

Kommentare (1)

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gonde
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Lesenswert?

Ist der Laden schon geschlossen?

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