AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

FamilieSoziales Netzwerk für Großeltern

Social Media für Senioren: Viele Ältere fühlen sich aus der neuen digitalen Welt ausgeschlossen. Neue App will Weg aus der Einsamkeit bieten und nebenbei auch Kulturgut erhalten.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Zugriff auf die Smartphone App
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
© 
 

Daniela Krautsack war der Welt schon immer einen Schritt voraus. Das Leben in Städten der Zukunft war das Thema, das die Medienstrategin um den Globus fliegen ließ. Immer im Gepäck: das schlechte Gewissen wegen der Oma, die man nicht an den Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lassen konnte. So kam die 45-Jährige auch auf die Idee zu der App „Kama“, deren Name sich aus den ersten Silben ihrer beiden Großmütter zusammensetzt. „Vielen Bekannten ging es wie mir. Es ist ein gesellschaftliches Drama. Jung und Alt leben heutzutage einfach in zwei verschiedenen Welten. Da dachte ich mir, dass es doch möglich sein muss, auch die ältere Generation ins digitale Zeitalter zu holen.“ Vier Jahre lang forschte sie zu dem Thema. „Es geht hier nicht um die ,Best Agers', sondern um jene, die nicht mehr rauskommen und nicht am sozialen Leben teilnehmen können, aber mental noch fit sind. Jene, die allzu oft vorm Fernseher geparkt werden.“

Kama-App

Einfach zu bedienen und leicht zu verstehen.
„Kama“ funktioniert auf Basis von Symbolen und Audio. Antworten müssen nicht eingetippt, sondern können diktiert werden. Oma kann zum Beispiel das Rezept für ihren legendären Guglhupf einfach als Audio-Datei aufnehmen und so für die Enkelkinder bewahren.
Erhältlich im AppStore und bei Google Play.
In den ersten Monaten kostenlos.

So entstand eine auf die Bedürfnisse der Senioren zugeschnittene Software, die die Lücke zwischen Jung und Alt schließen soll. „Technik von morgen für die Geschichten von gestern“, heißt es treffend auf der Homepage. Mithilfe der App soll die Kommunikation zwischen den Generationen wieder angeregt werden. „Und zwar über die üblichen Stehsätze und den Small Talk hinaus. Dazu braucht es aber auch den Einsatz der Kinder und Enkelkinder“, erklärt Daniela Krautsack, die im Rahmen ihrer Recherche auch unzählige Interviews in Seniorenheimen führte.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.