Tierische TippsWie man den Balkon katzensicher macht

In Österreichs Haushalten leben laut Schätzungen 1,5 Millionen Katzen - viele in Wohnungshaltung als reine Stubentiger. Wie man den Balkon und das Fensterbrett für die Miezen sicher macht.

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Die meisten Miezen lieben es, auf dem Balkon in der Sonne zu liegen © FOTOLIA
 

Sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, die Vögel beobachten und die Nase in den Wind halten. Gerade Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, lieben es, der Natur auf dem Balkon oder am Fensterbrett ein bisschen näher zu sein. Allerdings ist genau das eine häufige Unfallursache für die Stubentiger: Auch wenn sie normalerweise äußerst geschickt sind, genügt ein Vogel, dem sie hinterherjagen wollen, und das Tier stürzt ab.

Deshalb müssen Fenster mit handelsüblichen Katzennetzen oder Insektengittern gesichert werden. Vorsicht beim Fensterkippen: „Leider passiert es regelmäßig, dass Katzen versuchen, durch das gekippte Fenster zu klettern und dabei abrutschen, steckenbleiben und sich schwere Quetschungen zuziehen oder im schlimmsten Fall qualvoll ersticken“, sagt Sascha Sautner vom Verein Pfotenhilfe. Deshalb während des Lüftens unbedingt eine Kippfenstersicherung verwenden. „Fensterkeile sind günstig in der Anschaffung und eine Möglichkeit, um die Sicherheit ihres Stubentigers zu gewährleisten.“

Auch am Balkon sollten unbedingt Schutzgitter oder Netze montiert werden, damit die Katze nicht hinunterspringt oder -fällt. Diese Maßnahmen sind auch im Tierschutzgesetz verankert.

GIFTIGE PFLANZEN

Eine weitere Gefahrenquelle für die Tiere auf dem Balkon und am Fensterbankerl sind giftige Pflanzen, die Vierbeiner fressen könnten: Zu den gefährlichsten zählen Weihnachtssterne, Azaleen, Aloe vera, Amaryllis, Calla, Efeu, Oleander, Lilien oder Chilis.

Unproblematisch sind zum Beispiel Fuchsien, Lavendel, Melisse, Hornveilchen, Wein, Glockenblumen, Schwarzäugige Susanne, Passionsblume, Bougainvillea, Zyperngras, Baldrian und Katzenminze.

Eine ausführliche Liste unter www.katzenambulanz.at

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