Erlebt der Protestsong mit Springsteens „Streets Of Minneapolis“ eine Renaissance? Eher nicht. Aber künstlerischen Widerstand gibt es auch heute.
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Protestlieder sind in der heutigen Musikindustrie, die stark auf Algorithmen basiert, weniger präsent, aber künstlerischer Widerstand existiert weiterhin.
Bruce Springsteens Song „Streets Of Minneapolis“ hat den Protestsong wieder ins Gespräch gebracht, obwohl er keine Renaissance des Genres auslöste.
Historisch gesehen haben Protestlieder immer eine Rolle gespielt, von den „Digger’s Song“ im 17. Jahrhundert bis zu den Bürgerrechtsbewegungen des 20. Jahrhunderts.
Michael Behrendt glaubt, dass Protestlieder die Welt nicht grundlegend verändern, aber sie sind wichtige Begleitmusik zu Protestbewegungen.
Die heutige Musikszene ist stark fragmentiert, was die breite Wirkung von Protestliedern einschränkt, aber Künstler wie Springsteen erreichen immer noch ein globales Publikum.
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