Natürlich kann man im Gespräch dieser Tage nur mit der aktuellen Bachmann-Preisträgerin Natascha Gangl beginnen, mit der Leidenschaft für Sprache, für die Sprache dieser Region und mit der Region überhaupt. Die Begeisterung ist spürbar, auch bei Michaela Leutzendorff Pakesch, die heuer zum neunten Mal das Hochsommer Festival (1. bis 10. August) in ebendieser Region initiiert. Kein Wunder, im Vorjahr trat Gangl selbst im Rahmen des Festivals mit einer performativen Lesung im Pavelhaus auf. Auch heuer ist das Pavelhaus mit dabei, als einer von insgesamt 15 Orten in der Südoststeiermark, dem Südburgenland und dem slowenischen Grad. „Es sind besondere Orte, die mit der dortigen Landschaft und den Besonderheiten der Region verbunden sind.“ Mit dabei sind neben angestammten Häusern wie der Kunsthalle, dem Gerberhaus und dem Spiegelgitterhaus mit der Sammlung Wolf, auch Örtlichkeiten wie der Kunstraum L201 in Studenzen oder der KS Room von Karl Karner in Kornberg.
Kunstfestival
Im Hochsommer erblüht die Kunst
Kogler, Loderer, Semotan und Wiener: An 15 südoststeirischen Orten lädt das Hochsommer Festival zur Kunsttour.
© Alfred Lenz