Es gibt Rummel um ihren Film: Weltpremiere auf der Diagonale, Österreich-Premiere im Wiener Gartenbaukino, Interviewrunden. Das scheint sie alles nicht aus der Ruhe zu bringen: Beim Treffen in einem Grazer Café zeigt Pia Hierzegger die fast sphinxische Gefasstheit, die man von ihren TV- und Kinorollen kennt. Dabei ist in ihrem Leben gerade mehr als genug los: Soeben hat sie mit „Altweibersommer“ ihr Regiedebüt abgeliefert. Für die dramatische Komödie um eine Frauenfreundschaft, deren Venedig-Reise sich als emotionaler Rumpelkurs erweist, hat sie nicht nur das Drehbuch verfasst, sie spielt – neben Ursula Strauß und Diana Amft – auch eine der Hauptrollen. Hierzeggers Verleih hat den Film diese Woche auf 80 Leinwänden gestartet. Er glaubt also an dieses Debüt. Aus gutem Grund.