Der Rückreiseverkehr aus dem Kurzurlaub zu Fronleichnam hat bereits am Sonntagvormittag eingesetzt. Zahlreiche Kärntner und Steirer haben das verlängerte Wochenende für einen Ausflug an die Adria genutzt. Doch jetzt hat der Rückreiseverkehr begonnen und Autofahrer müssen sich auf Staus und Wartezeiten einstellen.
Erste Probleme
Um kurz vor 10.30 Uhr war laut Antenne Verkehrsservice der rechte Fahrstreifen zwischen dem Karawankentunnel und St. Jakob im Rosental wegen eines Pannenfahrzeugs gesperrt. Parallel dazu wurde der Karawankentunnel auf der A11 Richtung Villach gesperrt.
Diese Behinderungen dauerten aber nicht lange an, knapp eine Stunde später war der Tunnel wieder geöffnet und auch der rechte Fahrstreifen wieder frei. Dafür macht sich der Rückreiseverkehr nun immer stärker bemerkbar, bei der Einreise gibt es auf der A11 vor dem Karawankentunnel seit etwa 11.30 Uhr bereits rund eine Stunde Zeitverlust.
Geduld gefragt ist mittlerweile auch auf der Rückreise von Italien. Im Kanaltal staut es sich in Richtung Villach zwischen Pontebba und Tarvis immer stärker, auch hier muss man seit etwa 11.30 Uhr mit rund einer Stunde Zeitverlust rechnen.
Baustellen
Baustellen machen den Rückweg vielerorts generell schwierier. Wer etwa auf der Route von Kroatien in Richtung Kärnten unterwegs ist, muss bei Kozina, Adelsberg und später nach Laibach/Ljubljana bei Krainburg/Kranj etwas mehr Zeit einplanen, da dort laut Google Maps Baustellen eingerichtet wurden. Der Karawankentunnel an der Grenze zwischen Slowenien und Kärnten gilt ebenfalls als Nadelöhr.
Steirer, die über Marburg/Maribor in Richtung Graz aufbrechen, sind bei Pletovarje, Tepanje, Slovenska Bistrica und Stara Gora pri Šentilju mit Baustellen konfrontiert. Bei der Rückreise aus Italien gibt es Baustellenbereiche in Udine und bei Alesso.
Rettungsgasse bilden
Generell sei es wichtig, die Fahrt vorher genau zu planen und aktuelle Staumeldungen zu berücksichtigen, sei es über Antenne Kärnten, Ö3, den ÖAMTC oder direkt über die Routenplaner-App. Der ÖAMTC erinnert darüber hinaus alle Verkehrsteilnehmer daran, im Stau immer eine Rettungsgasse zu bilden: „Die freie Zufahrt für Rettungskräfte kann Leben retten.“
Oliver Weber, technischer Leiter des ÖAMTC Kärnten, rät grundsätzlich, dass jeder, der die Möglichkeit hat, nicht dann zu einer Reise aufbricht, wenn alle anderen fahren: „Entweder man fährt sehr früh weg, oder man muss sich darauf einstellen, dass man im Stau steht.“ Wichtig dabei sei es, eine längere Wartezeit einzuplanen, genug antialkoholische Getränke für alle Insassen sowie Spiele für die Kinder dabei zu haben und Pausen einzuplanen.