Unter der Goldkuppel der Markus-Basilika erklang das „Stabat“ der Komponistin Lisa Streich - ohne Text, umso eindringlicher wie das Leiden Mariens unter dem Gekreuzigten. Die Aufführung der Komposition, vom Chor Capella Marciana auch noch in Vergleich gesetzt mit den vor über 400 Jahren komponierten Stabat Mater von Giovanni Croce sowie Giovanni da Palestrina, war einer der abschließenden Höhepunkte der Biennale Musica 2024. Dabei stand das 68. Internationale Festival Zeitgenössischer Musik in Venedig mit dem Thema „Absolute Music“ auch im Zeichen österreichischer Welturaufführungen. So hatte am Abend zuvor im Arsenale Georg Vogel das Publikum auf seine außergewöhnliche 60-minütige Improvisationsreise „Claviton Solo“ begeisternd mitgenommen.
Venedig
Österreich-Beiträge prägen Musik-Biennale mit
Ungeahnte Hörhorizonte zeigen sich bei Weltpremieren beim 68. Festival Zeitgenössischer Musik. Und der fruchtbare Einfluss der Impuls Akademie Graz.
© LaBiennale/Andrea Avezzù