Hollywood, die Academy und das Publikum lieben es, wenn sich Schauspielerinnen und Schauspieler von lang gedienten Rollen verabschieden und sich neu erfinden. Daniel Craig wird in Venedig dafür gefeiert, dass er sich seines 007-Images entledigt hat. Und wie! Der Brite gondelte nicht nur optisch völlig verändert mit langen blonden Haaren zur Weltpremiere von „Queer“, sondern liefert in Luca Guadagninos („Call Me By Your Name“) Liebesdrama vielleicht die beeindruckendste Performance seines Lebens ab.
Filmfestspiele Venedig
„Queer“: Daniel Craig im Liebesrausch
Kritik.
Sein 007-Image ist endgültig Geschichte: Mit der Rolle des schwulen, einsamen, drogenabhängigen Amerikaners, der in New Mexiko strandet, empfiehlt sich der Brite Daniel Craig für die kommende Award-Saison.
© AP