Jetzt ist es auch schon wieder fast 400 Jahre her, dass Hans Ulrich von Eggenberg seinen Familienstammsitz zu einem Prunkschloss ausbauen ließ. Von seinem Freund (und häufigen Schuldner) Kaiser Ferdinand II. eben zum „Gubernator“ von Innerösterreich ernannt, benötigte Eggenberg Repräsentatives und beauftragte anno 1625 den Italiener Pietro de Pomis, einen Stararchitekten des 17. Jahrhunderts, mit dem Bau. Einzigartig: In dessen Errichtung spielte nicht nur das Selbstdarstellungsbedürfnis des ambitionierten Adeligen eine Rolle – in das Schloss verbaut finden sich sogar astrologische und alchemistische Thesen.
Steiermark-Schau 2025
Eine dramatische Familiensaga und ein Schloss als gebautes Schauspiel
Unter dem Motto „Die Geschichte erzählt auch von uns“ wird das Grazer Schloss Eggenberg zur Bühne für Umbrüche und Krisen, die Barock und Gegenwart verbinden.
© UMJ/JJ Kucek