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OpusSo klingt der Abschied: Die international populäre Band besingt Vergangenheit und Gegenwart

Würdiges Farewell-Werk mit Stil, Klasse und Ohrwurmfaktor: Mit „Opus Magnum“ werden rund 40 Jahre Bandgeschichte ausgeläutet. Live soll dann im Dezember 2021 Schluss sein. Der Welthit bleibt.

Opus in der Grazer Oper: Zwei Abende mit Orchester im Dezember 2021 sind reserviert und schon fast ausverkauft © OPUS/RECORDER
 

Ja, sie haben alles gesehen – durch eine Hymne, die um die Welt ging und auch heute noch die Stimmung anheizt, wo auch immer auf diesem Erdball. So ist der Titel „We’ve Seen It All“, der auf „Opus Magnum“ in der ersten Aufnahme aus dem Jahr 1992 bei den Raritäten („Opus History“) und in einer neu arrangierten Version unter den elf „Opus Future“-Nummern zu finden ist, jener Song, der die Geschichte und Gefühle einer international populären Band aus Österreich in fünfeinhalb Minuten umschreibt. Und sich schnell als Ohrwurm einnistet.
„We’ve Seen It All“ also: leere Clubs und ausverkaufte Stadien, erfüllte Träume und Erfolgsdruck, Heimweh und eine Musikgemeinschaft als zweite Familie. Ein Song, der Gelassenheit und Dankbarkeit atmet – und in der Neueinspielung nicht nur hier die Stärke als Chorformation (zusätzlich mit Corry Gass und Inez Griesshofer) zum Leuchten bringt.

Wie die Zeit vergeht: Opus wurden schon jünger als heute zum Quartett: Ewald Pfleger, Herwig Rüdisser, Günter Grasmuck, "Kusche" Plisnier Foto © Opus/Recorder

Die 1980er- und 1990er-Jahre blitzen immer wieder auch bei anderen Stücken der „Opus Magnum Future“-Hälfte durch, was der Fan wohl erwartet. Opus verbiegen sich eben nicht. So sind auch andere Traditionen in und mit diesem „Opus Magnum“ verpackt: Der Opener „Opusphere“ spielt hymnisch mit dem Bandnamen (wie früher „Opusition“ oder „Opus-pocus“), der Veröffentlichungstermin 11. 11. entspricht dem des Durchstarter-Albums „Eleven“ (1981), für das damals auch schon Richard Donhauser das Cover (mit angebissener Vinyl-Schallplatte) gestaltet hat. Und nun zum Abschied eben „Opus Magnum“ optisch gestaltete – ein Werk von Herwig Rüdisser, Ewald Pfleger, Kurt René Plisnier und Günter Grasmuck, das nie überfrachtet daherkommt. Es werden alle Trümpfe der weltweit erfolgreichsten steirischen Rockpop-Gruppe in liebevoller Handarbeit und mit formidablen Arrangements ausgespielt. Und nicht nur wegen Rüdissers Stimme bleiben Opus unverkennbar. Wurde 1987 "Whiteland" besungen (nach wie vor aktuell und einer der schönsten Opus-Evergreens), ist heute "Greta - The Living Proof" (Track 8 auf der "Future"-Hälfte) ein unausweichliches  Thema für unseren Planeten.

Zum Abschied

OPUS MAGNUM, als Doppel CD (Major Babies) geteilt in FUTURE (11 brandneue Songs bzw. eine Neuaufnahme) und HISTORY mit 11 unveröffentlichten Raritäten aus dem Archiv.
Limitierte Fanbox: 1000 durchnummerierte Exemplare, enthält zusätzlich als Vinyl FUTURE sowie die DVD "Opus & Orchestra, Oper Graz", Hochglanz-Autogrammkarte, handsigniert durch die Band.
Limited Fanbox Deluxe: 111 durchnummerierte Exemplare, Inhalt wie limitierte Fanbox plus: Vinyl Goldsingle "Live Is Life“/„Na Na - Na Na Na“ (Opus-Song von 1977), Opusphere-Kalender 2021 und eine Überraschung.
www.opus.at


Dem Archiv entrissen wurde übrigens eines der ältesten Demobänder: „No End In Sight“, entstand 1977 im Fürstenfelder Proberaum – und mit Mitbegründer Walter Bachkönig am Mikrofon. Mehr Atmosphäre geht nicht! Und man sollte wegen der Hidden Tracks noch etwas länger dranbleiben . . .
TV-Tipp: Am 20. November ist die Band bei „Vera“ zu Gast (ORF 2, 21.20 Uhr). ORF III strahlt am 10. Dezember die Benefiz-Show von Opus aus der Grazer Oper (2019) aus. Inklusive "Live is Life".
"Wir wollen uns noch am Höhepunkt unserer Schaffenskraft fühlen und nicht als halbherzige Altherren-Band in Erinnerung bleiben", sagt Gitarrist Ewald Pfleger Foto © Opus/Jungwirth

Tracks der Doppel-CD "Opus Magnum"

CD FUTURE
01 Opusphere 02 We Made It 03 Halfway Done 04Time Will Come 05 Down Down 06 We´ve Seen It All 07 Into The Future 08 Greta 09 Made My Day 10 Fake Or True 11 Good To Know
CD HISTORY
01 Set Yourself Free 02 Watching The Rain Fall 03 We´ve Seen It All 04 What About You 05 Latecomer 06 In Rock We Trust 07 Dance Little Sister 08 Tihama Roads 09 Twist Of Fate 10 Trip To The Moon 11 No End In Sight


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