Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Interview mit Labelboss Hannes Tschürtz"Kultur funktioniert, wenn man den Einzelnen ganz tief drinnen erwischt"

"Ink-Music"-Labelboss Hannes Tschürtz, der Bands wie Bilderbuch und Ja, Panik groß machte, über musikalische Toleranz, Aggro-Rap und die Wiener Sound-DNA.

Hannes Tschürtz gründete das Label "Ink Music" 2001 © (c) Markus Sandner
 

Wien hat sich in den letzten Jahren einmal mehr zu einer Musikhauptstadt Europas gemausert. Sie haben mit Ihrem Label „Ink Music“ dazu beigetragen. Gibt es dafür Gründe oder passiert Kunst einfach so?
HANNES TSCHÜRTZ: Wir fahren momentan die Ernte ein. Diese Entwicklung ist seit rund 20 Jahren in Gange. Stadtpolitisch gab es Impulse, viele Studenten fanden den Weg nach Wien. Die Gürtelmeile mit Musikclubs wie dem Chelsea, dem B72 oder Flex entstanden. Das Popfest und der Sender FM4 wurden gegründet. Es gab Leute, die die Tür für Musiker aufgemacht haben, und Künstler, die jetzt durch diese Tür durchgehen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren