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Jung gestorbenZum Todesjubiläum von Hendrix und Joplin: Der legendäre "Club 27"

Die Todestage von Jimi Hendrix und Janis Joplin jährt sich zum 50. Mal. Ein Rückblick auf jene Pop-Künstler, die mit einem frühen Tod Eingang in den makaberen "Club 27" fanden

Amy Winehouse
Amy Winehosue starb 2011 an en Folgen ihrer Suchterkrankung © AP
 

Der Tod von Rocklegende Jimi Hendrix jährt sich am 18. September 2020 zum 50. Mal. Am 4. Oktober dann werden Fans des 50. Todestages von Janis Joplin gedenken. Die beiden US-Stars gehören zum sogenannten Club 27: einflussreiche Musiker, die ihren 28. Geburtstag nicht mehr erlebten.

BRIAN JONES: Der Mitbegründer der Rolling Stones verließ die britische Band im Streit, er hatte mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen. Im Juli 1969 ertrank er im Pool seines Anwesens im südenglischen Sussex. Seine Freundin fand die Leiche. In einer Untersuchung wurde festgestellt, dass es ein Unfall war.

JIMI HENDRIX: Der legendäre Gitarrist und Sänger aus den USA starb ein gutes Jahr nach Jones. In einem Hotel in London erstickte er am 18. September 1970 an seinem Erbrochenen, nachdem er einen Cocktail aus Rotwein und Schlaftabletten zu sich genommen hatte. Zwei Monate später wäre der Rockmusiker 28 Jahre alt geworden.

JANIS JOPLIN: Nicht einmal einen Monat nach dem Tod von Hendrix starb am 4. Oktober 1970 die Blues-Sängerin Janis Joplin, offenbar an einer Überdosis Heroin. Ihr Album "Pearl" wurde posthum veröffentlicht und ihre meist verkaufte Platte. Die durch Songs wie "Mercedes Benz" unsterblich gewordene Hippie-Ikone wird vom "Rolling Stone" wie Hendrix zu den 100 größten Musikern aller Zeiten gezählt.

JIM MORRISON: Am 3. Juli 1971 starb Jim Morrison. Der alkoholkranke US-Rocker, der mit den Doors und Songs wie "Light My Fire" und "The End" zu Weltruhm gelangte, endete in der Badewanne seiner Pariser Wohnung. Als mutmaßliche Todesursache wurde Herzstillstand angegeben. Da Morrisons Leiche nie obduziert wurde, gerieten zahlreiche andere Theorien über die Ursache für seinen Tod in Umlauf.

KURT COBAIN: Nach den Musikern der wilden 60er und 70er Jahre starb das Grunge-Idol Anfang der 90er mit 27 Jahren. Nachdem der Frontmann der US-Band Nirvana in Rom eine Überdosis Beruhigungsmittel überlebt hatte, tötete sich der heroinabhängige Sänger einige Wochen später, Anfang April 1994, in seinem Haus in Seattle mit einem Kopfschuss aus einer Schrotflinte.

AMY WINEHOUSE: Mit ihren an 60er-Jahre-Soul erinnernden Songs und ihrer Beehive-Frisur wurde die Londoner Sängerin Amy Winehouse international zum Star. Ihr zweites und letztes Album "Back to Black" mit Hits wie "Rehab" war ein Riesenerfolg, die Sängerin und Songwriterin wurde mit sechs Grammys ausgezeichnet. Allerdings hatte Winehouse jahrelang mit Drogen- und Alkoholproblemen zu kämpfen. Am 23. Juli 2011 wurde die 27-Jährige tot in ihrer Wohnung aufgefunden - mit mehr als vier Promille Alkohol im Blut. Die Todesursache versehentliche Alkoholvergiftung wurde 2013 in einer zweiten Untersuchung bestätigt.

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