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50 Jahre WoodstockZwischen Masse, Macht und Matsch

Vom 15. bis 18. August 1969 fand im Staat New York das Woodstock-Festival statt. Bis heute gilt die chaotische Veranstaltung, die alle Grenzen sprengte, als letztes Statement der Hippie-Bewegung. Doch was ist Mythos, was Realität?

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Rund 500.000 Menschen strömten 1969 zum Woodstock-Festival
Rund 500.000 Menschen strömten 1969 zum Woodstock-Festival © (c) imago/United Archives
 

Wo beginnen? Bei welchem Blickwinkel, bei welcher Erzählung? Beim Chaos – oder bei der Idylle? Beim Matsch – oder beim Mythos? Bei den Menschenmassen – oder den Drogenmassen? Damit, dass Woodstock bis heute der Gral der Hippie-Bewegung ist – oder deren Grab? Damit, dass dieses bis heute ebenso legendäre wie verklärte Festival ein rauschendes Statement der Jugendkultur war – oder ein Paradebeispiel für Kommerzialisierung? Jedem sein Woodstock, auch 50 Jahre danach.

Jede Erzählung beginnt natürlich damit, dass das Woodstock-Festival nicht im Ort Woodstock stattgefunden hat, sondern im rund 70 Kilometer entfernten White Lake nahe der Kleinstadt Bethel auf einem riesigen Weidefeld des Milchbauern Max Yasgur, der dafür einen schönen Patzen Pacht erhielt. Ebendort haben die beiden jungen Festivalpromoter und Musikproduzenten Michael Lang und Artie Kornfeld gemeinsam mit zwei New Yorker Investoren „3 Days of Peace & Music“ veranstaltet. Doch Lang & Co. wollten mit dem Hippie-Happening nicht nur dem Hedonismus eine Bühne geben, sondern in erster Linie ihr Tonstudio finanzieren. Das Festival selbst wurde dann zwar ein infrastruktureller Super-GAU, doch – auch so ein Mythos – kein finanzielles Fiasko. Denn durch den Verkauf der Filmrechte flossen später Millionen in die Taschen der Veranstalter.

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