Q&A zur Elevate-EröffnungSo diskutieren Sie live mit Julian Assange

Toller Coup für das Grazer Elevate-Festival: WikiLeaks-Sprecher Julian Assange stellt sich per Liveschaltung zur Festivaleröffnung den Fragen des Publikums. Diskussionsteilnehmer können sich hier freie Plätze sichern.

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WikiLeaks-Gründer Julian Assange: per Liveschaltung bei der Elevate-Eröffnung © APA/AFP/JUSTIN TALLIS
 

Q&A mit Julian Assange: Per Liveschaltung nimmt der WikiLeaks-Sprecher am 28. Februar an der Eröffnung des Elevate-Festivals im Grazer Orpheum teil. Assange hält zum Festivalauftakt ein 15-minütiges Referat. Danach stellt er sich eine weitere Viertelstunde lang den Fragen des Publikums.

Spannende Themen für diese einmalige Gelegenheit zum Live-Austausch gibt es genug - und absolut keine Beschränkungen: Weltpolitik von den USA bis Russland steht ebenso zur Diskussion wie WikiLeaks-Recherchen und -Enthüllungen, Fragen zum Journalismus, zu Twitter oder zu Assanges Langzeit-Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London.

So geht die Teilnahme: Wer mit Julian Assange diskutieren möchte, schickt seine Fragen bis 28. Februar, 12 Uhr, an redaktion@kleinezeitung.at, Betreff: Elevate Q&A

Alle Fragen gehen gesammelt ans Elevate-Team, das eine Auswahl trifft und übersetzt. Assange werden die Fragen dann bei der moderierten Diskussion im Orpheum gestellt.

Wichtig: Für alle ausgewählten Teilnehmer an der Diskussion mit Julian Assange gibt es bei der Eröffnung zwei reservierte Plätze  - und dazu Karten für das Musikprogramm beim Eröffnungsfests im Orpheum. Zusätzlich verlost die Kleine Zeitung unter allen Teilnehmenden weitere 10x2 Tickets für die Eröffnung plus Musikprogramm.*

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London: ein Aktivist macht sich für Julian Assanges Freilassung stark © APA/AFP/NIKLAS HALLE'N

Und das ist Julian Assange: Für die einen der wichtigste Investigativjournalist unserer Tage, für die anderen vor allem ein Selbstdarsteller. Der Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks ist nach der Veröffentlichung aufsehenerregender Geheimdokumente etwa über Guantanamo, den Irakkrieg, Syrien mehrfach mit dem Tod bedroht worden.

Einem schwedischen Auslieferungsansuchen aufgrund eines Vergewaltigungsvorwurfs entzog er sich 2012 durch Flucht in die ecuadorianische Botschaft in London. Das Verfahren ist mittlerweile eingestellt, die Botschaft konnte Assange aber vorerst noch nicht verlassen. Grund: Er fürchtet, dass ihn Großbritannien an die USA
ausliefert, die in ihm einen Verräter sehen. Die USA machen Assange dafür verantwortlich, dass über WikiLeaks brisante US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak veröffentlicht worden sind.

*Teilnahmeschluss an der Verlosung ist der 26. Februar 2018, 20 Uhr. Gewinner werden per Mail verständigt! Rechtsweg ausgeschlossen, keine Barablöse möglich.

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