Die stille Krise der TV-Sender: KI, Pensionswelle
und Stellenabbau
Der Krisenfokus in der Medienbranche lag zuletzt auf den Tageszeitungen. Die Entwicklungen bei ProSieben geben Einblicke, wie disruptiv die Lage bei den Privatsendern aussieht.
RTL, der wichtigste Teil des Bertelsmann-Konzerns, hat wie die ARD sieben Milliarden Euro Umsatz. Sie sind die stärksten TV-Anbieter Europas. Als RTL im Februar ankündigte, 700 Stellen und einige Titel bei seiner Magazin-Tochter Gruner+Jahr abzubauen, war dies ein weiterer Tiefpunkt der Print-Krise. Dass auch 300 Mitarbeiter im Fernsehbereich nicht nachbesetzt werden, ging dabei fast unter.
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