Als „Soundtrack zur Rückkehr ins Leben“ versteht Andreas Gabalier sein neues Album „Ein neuer Anfang“, das am 17. Juni veröffentlicht wird und in das er Einblicke in der Making-of-Doku des ORF morgen Abend gibt. Regisseur Helmut C. Gürtl und Kameramann Manuel Mellacher vom Landesstudio Steiermark haben ihn nämlich nicht nur in der Ramsau besucht, wo die ersten Ideen und Entwürfe der Lieder entstanden sind, sondern begleiteten den 37-Jährigen im Februar und März auch nach Berlin und nach Nashville.

Dort wurde das siebente Album aufgenommen. Die Musiker in den amerikanischen „Sound Stage Studios“ waren schon für Weltstars wie Ed Sheeran, Taylor Swift, Bruce Springsteen, Kenny Loggins und Keith Urban im Einsatz. Gelegenheit für Filmemacher Gürtl, die beteiligten Grammy-nominierten Musiker zu interviewen – sie hatten sich zuvor Mitschnitten der ausverkauften Stadien-Konzerte verblüfft angeschaut. Natürlich hat Gürtl auch persönliche Gedanken des „Volks-Rock-’n’-Rollers“ eingefangen. Mit Nashville erfüllte sich der Steirer einmal mehr seinen Musikertraum. „Sein Stil ist abwechslungsreicher geworden“, konstatiert Gürtl. Hier kann man den Titelsong hören:


Demo-Entwürfe waren schon im eigenen Heimstudio in Graz entstanden; so auch die nach dem Titelsong und „Südtirol“ dritte Vorab-Kostprobe: „Bügel dein Dirndl gscheit auf“. Das nächste Oktoberfest lässt grüßen!
Gabaliers Maxim: „Ich wollte, dass die Lieder auch in der endgültigen Version so rüber kommen, wie sie als Demo geklungen haben, dass die Stimme auch mal lauter werden darf, dass man diese Emotionen eben auch spürt“, erzählt Gabalier. Ein Streben nach Live-Feeling also – „nicht allzu sauber und schön“, konkretisiert er.

Für den Titel „Immer wieder“ sei er von Udo Jürgens inspiriert worden, zudem hat er aus dem Kinderlied-Klassiker „The Ram Sam Song“ seine eigene Version gemacht. Die Grundhaltung habe gelautet: Es sei wieder Zeit für Lebensfreude, fürs Vorangehen. Die Aufbruchsstimmung wollte er einfangen.
„Ein neuer Anfang – Andreas Gabalier im Studio“: 4. Juni, ORF 2, 22.45 Uhr.

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