Was bei „The Voice of Germany“ oder auch „Deutschland sucht den Superstar“ zu einer Konzert-Atmosphäre beiträgt, hat nun endlich auch der ORF berücksichtigt: In den letzten drei Sendungen von „Starmania 22“ kommen die Pophits nicht aus der Konserve, sondern von einer sechsköpfigen Live-Band, die Thomas Rabitsch als musikalischer Leiter der Castingshow zusammengestellt hat.

Mit schönem Bedacht auf Musikerinnen: An den Drums sitzt Raphaela Fries, eine begehrte Studiomusikerin; Bassistin Julia Hofer produziert Unterrichtsvideos für den Youtube-Channel des Musikhauses Thomann. Keyboarderin Stephanie Weninger spielt in diversen Bands. Mit David Lackner ist noch ein Keyboarder im ORF-Studio, als Gitarristen wurden David Lackner und Amadeus-Gewinner Lukas Hillebrand engagiert.
Sechs Starmaniacs sind noch im Rennen; mit je einem deutschsprachigen und einem englischen Titel müssen sie Jury und Publikum überzeugen.

Nur ein weibliches Talent hat es bis in die siebente Show geschafft: Osttirolerin Judith Lisa Bogusch (21), wobei Klagenfurterin Nadja Inzko, die zu den Favoriten gehörte, Anfang des Monats freiwillig aus dem Castingformat ausgestiegen ist.
Die heutige Gastjurorin sagt wohl vielen Zusehern nichts: Lisa Pac aus Wien, die am Londoner „Institute Of Contemporary Music Performance“ studiert hat und mit dem Song „Boring“ bei den Amadeus Awards 2022 nominiert ist.

Nächste Woche stößt Julian Le Play zur Jury, im Finale Sängerin Mathea. Zudem muss für Josh noch Ersatz am 28. März gefunden werden: Er hofft an diesem Abend auf noch mehr Amadeus-Preise bei der Verleihung im Wiener Volkstheater. Eine unglückliche Planung, „Starmania“ und die Amadeus-Gala am selben Abend auszutragen.