Es wird kalt!Neuer "Asterix"-Band kommt am 21. Oktober

"Asterix und der Greif", so der Titel, ist eine Reise in die Kälte Richtung Osten mit Obelix. Das neue Album von Jean-Yves Ferri (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen) erscheint am 21. Oktober.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Asterix und Obelix müssen sich warm anziehen
Asterix und Obelix müssen sich warm anziehen © 2019 LES EDITIONS ALBERT RENE
 

Schnee so weit das Auge reicht: Erstmals zieht es die Comic-Helden Asterix und Obelix ganz weit in den Osten. So weit in die Kälte habe noch kein Abenteuer die beiden Gallier gelockt, sagte der Autor Jean-Yves Ferri  bei der Vorstellung erster Details zum neuen Album in Vanves bei Paris. Das Comic-Heft mit dem Titel "Asterix und der Greif" wird am 21. Oktober in rund 30 Ländern erscheinen. Die Reise gehe nicht in ein Land, sondern in ein Reich von Nomaden, das sich einst über die Ukraine und Russland erstreckt habe, erklärte Ferri. Er habe noch einen Zipfel der Mongolei hinzugefügt. Im Mittelpunkt des 39. Bands, dessen Titel bereits im März bekanntgegeben wurde, steht ein rätselhaftes Tier, halb Adler, halb Löwe - der Greif.

Es ist das fünfte Album von Jean-Yves Ferri (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen) und das erste, das nach dem Tod des ursprünglichen "Asterix"-Zeichners Albert Uderzo erscheint. Dies sei das letzte Abenteuer gewesen, dessen Skizzen und Entwürfe Uderzo noch vorgelegt worden seien, so Ferré.

Uderzo ist im März 2020 im Alter von 92 Jahren gestorben. Er hatte sich schon Jahre zuvor als "Asterix"-Verantwortlicher zurückgezogen. Im Jahr 2011 hatten Ferri und Conrad dann in dieser Rolle abgelöst. Uderzo hatte die Figuren Asterix und Obelix 1959 gemeinsam mit dem Autor René Goscinny geschaffen. Nach dessen überraschendem Tod im Jahr 1977 machte Uderzo Jahrzehnte allein weiter.

"Asterix und der Greif" wird international mit fünf Millionen Exemplaren starten. Die Asterix-Reihe zählt laut Verlagsangaben mit etwa 385 Millionen verkauften Alben und Übersetzungen in 111 Sprachen und Dialekten zu den erfolgreichsten belletristischen Serien weltweit.

Kommentare (1)
Heike N.
8
6
Lesenswert?

Asterix ist mit

"Asterix bei den Belgiern" gestorben. Ab "Der Große Graben" gings bergab, der absolute Tiefpunkt war bei "Gallien in Gefahr" erreicht.

Würden nicht viele Sammler auch Neuerscheinungen kaufen, müsste man diese Serie einstellen.