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Kritik und VorschauBerliner "Tatort": Mieten, mietete, entmietet

"Die dritte Haut" heißt der letzte "Tatort" vor der Sommerpause". Ein Krimi über den überhitzten Berliner Wohnungsmarkt, der als Reportage mit Mordfall durchgeht.

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Tatort: Die dritte Haut
"Tatort: Die dritte Haut" mit Meret Becker und Mark Waschke. © (c) rbb/Gordon Mühle
 

Maske rauf, Maske runter. Hose runter, Hose rauf. Berlin ist anders, auch beim „Tatort“, wo Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke) seit 2015 ermitteln. Geschätzt dafür, Lektionen in Fächern zu erteilen, die in der Schule nicht gelehrt werden, haben die beiden Berliner Ermittler auch am Sonntagabend wieder Lehrreiches im Gepäck: Neben einer Nachschulung im Fach Coolness ist es insbesondere die Berliner Wohnungskrise, über die einiges zu erfahren ist.

Der obligate Mord trifft den Sohn einer kleineren Immobiliendynastie. Die Liste der Verdächtigen ist lange. Ein Motiv hat jeder, den die skrupellosen Geschäftspraktiken des Opfers ins Unglück getrieben beziehungsweise „entmietet“ haben, wie es euphemistisch heißt. Nur, um die Wohnung danach „luxuszusanieren“. Über allem schwebt die Frage: Wie wollen wir wohnen? Wie sollen wir uns das leisten können? Und wer sind „wir“?

"Tatort" aus Berlin: Berlin, wo ist meine Wohnung

Meret Becker und Mark Waschke sind als Nina Rubin und
Robert Karow seit 2015 ein Team. Beckers letzter Fall ist 2022 zu sehen, Waschke macht weiter.

(c) rbb/Gordon Mühle

Keine Angst, das ist professionelle Polizeiarbeit: Karow (Mark Waschke) und Rubin (Meret Becker) stellen den Mord am Immobilienmanager Ceylan nach.

(c) rbb/Gordon Muehle

Stark steigende Mieten, sogenannte Luxussarnierungen und Vorsorgewohnungen: Wohnen ist in Berlin seit Jahren ein brennendes Thema.

(c) rbb/Gordon Muehle

Mit Maske oder ohne: Im Berliner "Tatort" haben die Figuren unterschiedliche Auffassungen.

(c) rbb/Gordon Muehle

Verhör im Nachtbus mit Bier.

(c) rbb/Gordon Muehle
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Für Fans des sonntägigen Krimis geht es mit dem Fall aus der deutschen Hauptstadt in die Sommerpause. Die Frühjahrssaison lief gut, 790.000 Zuschauer hatten die „Tatort“-Premieren heuer im Schnitt im ORF. Die Millionengrenze wurde zweimal vom charmanten Austro-„Tatort“, einmal von den lustigen Münsteranern übersprungen. Ein solcher Publikumshit waren die Berliner nie. Macht nichts. Dafür gibt es dort viel zu lernen.

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